Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Durch das Programm werden Unternehmen der Landwirtschaft und des Gartenbaus bei der Umsetzung investiver Maßnahmen, der Nutzung von Energieberatungen sowie dem Wissenstransfer zwischen anderen Unternehmen unterstützt

 

 

 Förderfähige Maßnahmen

Förderfähig im Sinne von (a) Einzelmaßnahmen sind einzelne oder auch mehrere Modernisierungsinvestitionen für den Ersatz oder zur Nach- bzw. Umrüstung einzelner Anlagen bzw. Aggregaten durch hocheffiziente, am Markt verfügbare Anlagen/Aggregate.

Ebenso förderfähig sind (b) systemische Optimierungen von Anlagen(teilen), die dazu beitragen den Energieverbrauch eines technischen Systems zu verringern.

Weiterhin förderfähig sind auch Investitionen in den (c) Neubau von Niedrigenergie-Gebäuden, wie u. a. Gewächshäusern, Kulturräumen, Lagerräumen).

Darüber hinaus sind (d) Energieberatungen zur Erschließung von Energieeinsparpotenzialen förderfähig. In diesem Zusammenhang kann auch eine Förderung für die qualifizierte Begleitung bei der Umsetzung von Maßnahmen durch Sachverständige gewährt werden.

Ebenfalls förderfähig sind die (e) Einrichtung und Durchführung von Energieeffizienztischen durch geeignete Anbieter  von Wissentransfer und Informationsmaßnahmen.

Antragsteller

Antragsberechtigt für Investitionsmaßnahmen sowie Energieberatungsdienstleistungen sind Kleine Mittelständische Unternehmen (KMU) sowie Kleinstunternehmen, die in der landwirtschaftlichen Primärproduktion tätig sind.

Für die Organisation und Durchführung von Energieeffizienztischen sind alle natürlichen und juristischen Personen, die als Netzwerkmanager über ausreichend wirtschaftliche und zeitliche Ressourcen sowie die fachliche Kompetenz zum Aufbau und Betrieb eines Energieeffizienz-Netzwerkes verfügen, antragsberechtigt.

Art und Höhe der Förderung

Die Förderung für investive Maßnahmen erfolgt als Zuschuss im Wege der Anteilsfinanzierung. Die Beihilfe für die Teilnahme an Energieeffizienztischen erfolgt als subventionierte Dienstleistung.

Das zuwendungsfähige Investitionsvolumen muss mindestens 3.000 EUR betragen und ist auf maximal 2,5 Mio. EUR begrenzt. Für investive Einzelmaßnahmen als auch systemische Optimierungen  beträgt der Zuschuss bis zu 30 %. Für Investitionen in den Neubau von Niedrigenergie-Gebäuden beträgt der Zuschuss je nach Einspareffekt gegenüber der Referenz bis zu 40 %.

Die Höhe der Zuwendung Energieberatungen beläuft sich auf 80 % der förderfähigen Netto-Beratungskosten, maximal jedoch auf 6.000 EUR.

Die Angaben für die Höhe der Zuwendung beziehen sich auf die Durchführung einer eines Effizienztisches. Hierbei beträgt die Höhe der Zuwendung  

Für die Durchführung eines Effizienztisches sind Zuwendungen in folgenden Höhen möglich:

  • Ausgaben für die Moderation bis zu 100 % zuwendungsfähig, maximal jedoch bis 800 EUR
  • Honorare für maximal zwei Vortragende sind bis zu 100 % zuwendungsfähig, maximal jedoch 200 EUR pro Vortragenden
  • Sachausgaben des Veranstalters für die Vorbereitung und Durchführung sind bis zu 100 % zuwendungsfähig, maximal jedoch 500 EUR.

Ein Energieeffizienztisch kann für die Dauer von zwölf Monaten mit bis zu vier Veranstaltungen gefördert werden. Hierbei liegt die maximale Zuwendungshöhe bei 5.000 EUR.

Antragstellung

Anträge für investive Maßnahmen (a – c) und Energieberatungen (d) müssen vor Vorhabensbeginn durch das antragsberechtigte Unternehmen gestellt werden. Die Förderung des Wissentransfer und der Informationsvermittlung (e) durch Energieeffizienztische werden vom Veranstalter beantragt.

Nähere Informationen

BMEL - Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in der Landwirtschaft und im Gartenbau