Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing-Bogen, Region der Nachwachsenden Rohstoffe

Hubert Maierhofer, Projektmanager, Abt. Biogas und BioenergieEin Beitrag von Radio AWN zu Projekten des Netzwerks Bioenergie: Radiointerview mit Melanie Arndt, Projektmanagerin bei C.A.R.M.E.N. in der Abteilung Biogas und Biokraftstoffe (siehe unten) und ihrem Kollegen Hubert Maierhofer (links).

 

 

mp3Bioenergieberatung.mp3 (Mit freundlicher Genehmigung von Radio AWN)

Regionale Bioenergieberatung

Ulrich Kilburg, Projektmanager, Abt. Biogas und BiokraftstoffeZum 1. September 2009 hat das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V., in allen Flächenbundesländern Anlaufstellen für Land- und Forstwirte, die Bioenergie erzeugen oder selbst nutzen wollen, eingerichtet.
Das Beratungsangebot ist ein Bestandteil des BMELV-Aktionsprogramms „Energie für morgen – Chancen für ländliche Räume" und wird noch bis Ende 2012 angeboten.
Was die Bioenergieberatung in Bayern leistet und von welchen Einrichtungen sie angeboten wird, erklärt Ulrich Kilburg, Projektmanager von C.A.R.M.E.N. e.V.
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Begutachtung von Biogasanlagen

Robert Wagner, Abteilungsleiter, Abt. Biogas und BiokraftstoffeWer sich mit der Errichtung einer Biogasanlage beschäftigt, sei es beispielsweise als zukünftiger Betreiber oder als Finanzierungseinrichtung, kann ein solches Projekt durch C.A.R.M.E.N.-Experten begutachten lassen. An wen sich dieses Angebot richtet und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt werden müssen, erklärt Robert Wagner, Abteilungsleiter Biogas und Biokraftstoffe von C.A.R.M.E.N. e.V.
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 Screening

Melanie Arndt, Projektmanagerin, Abt. Biogas und BiokraftstoffeEine Dienstleistung von C.A.R.M.E.N., die auch im Rahmen der Bioenergieberatung häufig nachgefragt wird ist das sogenannte Screening. Dabei geht es darum die Möglichkeiten einer Wärmeversorgung mit Biomasse für bestimmte Ortsteile, kommunale Gebäude oder auch kleinere Ortschaften zu prüfen. Wenn z.B. eine Gemeinde plant, eigene Gebäude, Schulen und Kindergärten mit Biomasse zu beheizen, kann C.A.R.M.E.N. an Hand von bisherigen Verbrauchsdaten, z.B. dem bisherigen Heizölbedarf, eine Einschätzung geben, ob eine Versorgung mit Biomasse grundsätzlich sinnvoll ist. Auch eine erste Berechnung der Wirtschaftlichkeit wird durchgeführt.
An Hand dieser Analyse kann dann eine Empfehlung abgegeben werden. So ist es manchmal am wirtschaftlichsten und effizientesten eine große zentrale Heizanlage zu errichten und mehrere Gebäude über eine Wärmeleitung anzuschließen. Dies ist dann der Fall, wenn Abnehmer mit einem hohen Wärmebedarf, wie etwa Krankenhäuser oder Seniorenheime auf einer kurzen Strecke angeschlossen werden können. In einem reinen Wohngebiet hingegen, ist oft der Aufwand für die Wärmeleitung zu hoch. Auch treten mit jedem Meter Leitung Wärmeverluste auf. Dann kann es sinnvoller sein eine dezentrale Lösung zu suchen und beispielsweise in jedem Wohnhaus eine Kleinfeuerung, z.B. einen Pelletkessel einzubauen. Auch die Möglichkeiten zu Energieeinsparung sollten immer geprüft werden.
Bei Interesse am Screening kann man sich einfach an C.A.R.M.E.N. wenden und kurz erklären was man vorhat. Melanie Arndt, Projektmanagerin in der Abteilung für Biogas und Biokraftstoffe erklärt kurz die Voraussetzungen.
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