Nirgends in Europa steht mehr Holz je Quadratmeter als im Bayerischen Wald!

Im Bayerischen Wald wächst die Zukunft: Holz! Schon jetzt wächst hier mehr als wir nutzen und auch die Waldfläche steigt von Jahr zu Jahr. Wir sind die Holzregion Nummer eins in Europa: Während in Deutschland in einem Hektar Wald „nur" 320 Kubikmeter Holz stehen sind es im Bayerischen Wald 433 Kubikmeter Holz je Hektar. Zum Vergleich in Österreich sind es 325 m³/ha und in der Schweiz (Europas Spitzenwert!) 336 m³/ha. Ganz Bayern hat einen Waldanteil von gut einem Drittel. Einzelne Landkreise im Bayerischen Wald können sogar mit Waldanteilen bis über 60 % aufwarten. Eine Besonderheit bei uns: 75 % des Waldes sind im Privateigentum. Die Waldfläche im Bayerischen Wald summiert sich auf 280.000 Hektar und hat in den letzten 30 Jahren kontinuierlich zugenommen: um über 15.000 Hektar!

Bei gleicher Grundfläche bekommen Sie im Holzhaus 5 – 8 % mehr Wohnfläche!

„Ist ein Auto teuer?" – „Es kommt darauf an" und ein Haus aus Holz? Ist das teuer? Auch ein Haus ist nicht deshalb teuer nur weil es aus Holz gebaut ist. Die Quadratmeter, der Entwurf und die Ausstattung machen den Unterschied. Richtig ist: Mit Holz können Sie nicht beliebig schlecht und billig bauen. Ein Holzhaus hat immer einen Mindeststandard der in den verschiedenen Eigenschaften des Holzes liegt. Ein Holzhaus besticht immer durch sein Raumklima und seine flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten. Zudem ist mit Holz ein schlanker Wandaufbau möglich: Das spart Platz und schafft mehr Raum.

Der Bayerische Wald lagert in jeder Minute 8 Tonnen Kohlendioxid ein!

Wälder entziehen der Atmosphäre Kohlendioxid in großen Mengen und speichern es im Holz. An Stelle der gefällten kommen wieder Bäume nach, die bei ihrem Wachstum erneut Kohlendioxid aufnehmen. Das geerntete Holz behält seine Speicherwirkung über die gesamte Nutzungsdauer. Jeder Kubikmeter Holz speichert rund 1 Tonne Kohlendioxid und setzt 300 Kubikmeter Sauerstoff frei. Jedes verwendete Stück Holz – vom Kinderspielzeug bis zum Holzhaus - entlastet unsere Umwelt nachhaltig vom Klimakiller Kohlendioxid. In einem Holzhaus stecken bis zu 80 Tonnen Kohlendioxid.

Je Minute verbrennt weniger als 1 mm des Querschnittes eines Holzbalkens!

Die Angst vor dem Feuer begleitet uns Menschen seid wir sesshaft geworden sind. Obwohl verbautes Holz nur Vorteile in seinem Brandverhalten vorweisen kann: Kein anderer Baustoff schützt sich selbst, kein anderer Baustoff bleibt so lange stabil, bei keinem anderen Baustoff ist der Brandfortschritt und damit die Gefahr so genau berechenbar.

Eine Holzdecke oder gar die tragende Konstruktion eines Holzhauses ist nur sehr schwer in Brand zu setzen. Denn Holz entzündet sich bei größeren Querschnitten oder einseitiger Brandbeanspruchung nur schlecht und behält dank seiner geringen Wärmeleitung und der Hitze isolierenden Holzkohle beinahe normale Temperatur im intakten Kern. Versuchen Sie mal ein Lagerfeuer mit einem dicken Balken oder mit verkohltem Stück Holz anzuzünden. Wenn nach einem Brand der verbleibende Querschnitt stark genug ist, dann kann die Sanierung durch Abhobeln erfolgen.
Holz behält sehr lange seine fast unverminderte Tragfähigkeit. Die Tragkraft des Holzträgers hängt nicht von der Temperatur ab und Holz reagiert auf Erwärmung kaum mit Längenausdehnungen oder Durchbiegungen wie andere Werkstoffe. Darin unterscheidet es sich erheblich von den so genannten Massivbaustoffen! Plötzliches Materialversagen gibt es beim Holz nicht. Ein Erweichen wie beim Stahl (Verlust der Tragfähigkeit ab etwa 700 Grad), oder ein plötzlicher Zusammenbruch wie bei Beton (nach dem möglichen Abplatzen des Betons von der Bewehrung) gibt es beim Holz nicht. Ist Holz als tragendes Konstruktionsmaterial verwendet, ist daher ein kontrolliertes Betreten der Brandstelle, etwa zur Personenrettung, sogar leichter möglich.
Schlicht unerreicht ist die „Gutmütigkeit" von Holz bei Querschnittsverringerungen. Holz nimmt durch Verformungen weit höhere Lasten als die Gebrauchslasten auf und hat somit eingebaute Tragreserven. Diese Verformungen sind optisch klar auszumachen und schützen so auch die Rettungskräfte. Dazu kommt, dass der Abbrand von Holz ist sehr gut erforscht ist. Die Abbrandgeschwindigkeit unterscheidet sich je nach verwendeter Holzart: Dichtes Laubholz brennt langsamer als Weichholz. Die Geschwindigkeiten variieren zwischen 0,5 und 0,9 Millimeter in der Minute! Damit lässt sich zu jeder Zeit im Brandverlauf die Tragkraft des Holzes berechnen.
Angenommen, ein tragender Balken mit den Abmessungen 240 X 300 mm wurde mit einer Sicherheitsreserve von 20% eingebaut, dass heißt diese 20 % können abbrennen, ohne dass die Tragkraft gefährdet ist. 20% Abbrand bedeuten 48 mm Abbrandtiefe. Die werden bei einseitiger Beanspruchung nach 60 Minuten erreicht und bei beidseitiger Beanspruchung nach 30 Minuten. Zudem ist das Holz hinter der Gipswerkstoffbekleidung und z.B. in Kombination mit Mineralfaserdämmstoff dem Feuer lange Zeit nicht unmittelbar zugänglich.

Sämtliche heute gültigen Feuerwiderstandsklassen können so auch mit dem modernen Holzbau erreicht werden. Für die Bewohner ist das Leben im Holzhaus auch unter Brandschutzaspekten so sicher wie im massiv gebauten Haus. Für Holz und Massivhäuser gelten hinsichtlich des Brandschutzes einheitliche Normen und Vorschriften, welche von Holzhäusern genauso mühelos eingehalten werden.

In Deutschland gibt es lediglich zwei Fachakademien für Raum- und Objektgestaltung. Eine davon im Bayerischen Wald!

Im Schlafzimmer will man es gemütlich, in der Küche langlebig und pflegeleicht, Einzelmöbel sollen vor allem was hermachen, und der Esstisch die ganze Familie und Gäste erfreuen... All das geht mit Holz!
Holz ist altmodisch? Schon lange nicht mehr! Das Naturmaterial Holz lässt sich so vielfältig gestalten, dass für jeden Geschmack das Richtige dabei ist. Modern ist eine Frage des Entwurfs, nicht des Materials! Zeitgemäß schlichte Formen wirken in Kombination mit Holz nicht etwa kühl, sondern wohnlich!