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Datum

15 Apr 2021
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Uhrzeit

10:00 - 14:00

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Bioökonomie in Niedersachsen und Schleswig-Holstein – Agroforstwirtschaft

ie Integration von Bäumen und Sträuchern in die landwirtschaftliche Produktion ist eine alte und weltweit verbreitete Kulturtechnik, die auch mit veränderten neuen Varianten derzeit zunehmend an Aufmerksamkeit und Bedeutung gewinnt. Am 13.01.2021 verabschiedete der Deutsche Bundestag mit großer Mehrheit den Entschließungsantrag “Produktivität, Resilienz und Biodiversität steigern – Agroforstwirtschaft fördern”. Darin fordert er die Bundesregierung u. a. auf, Leistungen von Agroforstsystemen zu honorieren und diese als förderfähige Landnutzungssysteme in die aktuelle Förderkulisse der 1. Säule der GAP als Greening-Maßnahme aufzunehmen.

Ganz aktuell am 01.03.2021 hat das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) seinen Vorschlag für die Umsetzung der EU-Agrarreform vorgestellt. Eine der sechs Öko-Regelungen darin ist der „Erhalt von Agroforstsystemen auf Ackerland oder Dauergrünland“. In der zweiten Säule sollen insbesondere die höherwertigen, mehrjährigen Agrarumweltmaßnahmen gefördert werden, darunter dann auch voraussichtlich die Anlage agroforstlicher Pflanzungen.

Es bleibt zu hoffen, dass all die rechtlichen Probleme, die jetzt bestehen, wenn auf landwirtschaftlichen Flächen Bäume gepflanzt werden, um diese auch wirtschaftlich zu nutzen, ab 2023 gelöst sind. Der Erhalt der Flächenprämie und der Flächenstatus von Agroforstsystemen sind nur einige offene Fragen.

Obwohl die Umsetzung bisher nicht so einfach ist, haben in den letzten Jahren immer mehr innovative Landwirte agroforstliche Kulturen angelegt, weil sie von deren Vorteilen überzeugt sind. Auf der Online- Tagung soll über neue Möglichkeiten und Erfahrungen aus der Praxis berichtet werden.

Nähere Infos zu Programm und Anmeldung finden Sie hier.