Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Seit der Markteinführung Ende der 1990er Jahre sind Nachfrage, Produktion und Produktionskapazität von Holzpellets stetig angestiegen. Dabei überstieg die produzierte Menge zu jeder Zeit die verbrauchte Menge und die Produktions­kapazität lag und liegt deutlich über der produzierten Menge. Das heißt im Moment und in absehbarer Zukunft ist nicht mit einer Versorgungsknappheit im Pelletsektor zu rechnen. Der Deutsche Pelletverband hat für 2017 einen Verbrauch von 2,2 Mio. t, eine Produktion von 2,3 Mio. t und eine Produktionskapazität von 3,4 Mio. t prognostiziert.

In Deutschland gibt es zahlreiche Hersteller von Holzpellets, die meisten sind direkt oder indirekt an die Holz be- und verarbeitende Industrie angeschlossen. Auch der Lieferservice mit dem Pellet-Tankwagen ist flächendeckend verbreitet.

Die Holzpellets können als lose Ware oder als Sackware bezogen werden. Lose Ware wird im Silotankwagen geliefert, Heizanlagen großer Leistung können Pellets auch im LKW-Auflieger mit Schubboden bereitgestellt bekommen. Der Preis für die Lieferung im Tankwagen setzt sich zusammen aus dem Brennstoff-Preis, den Transportkosten, einer Einblaspauschale und der Umsatzsteuer.

Sackware ist in stapelbaren Säcken mit z.B. 15 oder 25 kg erhältlich. Die Säcke werden auf Paletten geliefert oder können selbst abgeholt werden. Sie eignen sich besonders für die Beschickung von Pelletöfen. Für den größeren Bedarf gibt es Pellets auch in Big-Bags.

Eine Liste mit Herstellern und Lieferanten von Holzpellets, Pelletheizanlagen und verschiedenen Komponenten findet sich in der Infothek und beim Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV e.V.).


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