Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Für die Herstellung von Hackschnitzeln werden hauptsächlich schnelllaufende Hacker eingesetzt. Um eine bestmögliche Lagerfähigkeit zu ermöglichen sollte der Feinanteil möglichst gering sein und das Hackgut sollte saubere Schnittstellen aufweisen. Starkes Zerfasern sowie Fremdstoffaufnahme sollten weitestgehend vermieden werden.

 Es gibt verschiedenartige Hackertechnologien:

-       Scheibenhacker

-       Trommelhacker

-       Schneckenhacker

Alle genannten Technologien werden in der Regel mobil eingesetzt und sind entweder von Elektro- oder Dieselmotoren betrieben. Zumeist werden sie mit dem Motor des Schleppers betrieben. Je nach Größe und Platzsituation können sie per Hand, über Förderbänder oder Kräne beschickt werden. Am leistungsfähigsten sind Trommelhacker, die mit einer maximalen Durchsatzleistung von 100 m³/h bei mobilem Einsatz einen Holzdurchmesser von bis zu 45 cm bewältigen können. Es ist zu beachten, dass ein Mindestplatzbedarf für das Arbeiten mit diesen Maschinen berücksichtigt werden muss.

 

Mobile Hacker für den Einsatz im Wald/ an beengten Standorten

Hacker 1Hacker können entweder an die Front- oder Heckaufhängung eines Schleppers montiert oder fest auf dem Fahrzeug angebracht werden. Sie werden je nach Größe und Rohmaterial von Hand oder mit Hilfe eines Anbaukrans beschickt.

Selbstfahrende Hacker sind vor allem für die Großproduktion geeignet. Das Hackgut kann direkt während des Hackens auf Transportfahrzeuge überführt werden.

 

Hacker für den Einsatz am Holzlagerplatz

Hacker, die auf einen separaten Anhänger montiert sind, werden vor allem an gut zugänglichen Plätzen wie Holzlagerplätzen oder an der Waldstraße genutzt. Größere Modelle, die nicht von einem Schlepper angetrieben werden können, benötigen einen eigenen Motor.

 

Energiebedarf

Energieträger werden unter anderem nach ihrer Ökobilanz beurteilt, das heißt, der Relation des Energiegehaltes gegenüber dem Energieaufwand bei der Produktion. Biomasse, insbesondere Hackschnitzel schneiden dabei im Gegensatz zu fossilen Energieträgern, deren Energieaufwand zur Herstellung etwa 15% des Heizwerts betragen, sehr gut ab. Beim Hacken von Holz beträgt die aufgewendete Energie nur etwa 0,2 bis 0,6% der im Holz enthaltenen Energiemenge.

 

Publikationen, Informationen

Technologie- und Förderzentrum: Bauarten von mobilen Holzhackern; Straubing 2009

Technologie- und Förderzentrum: Optimale Bereitstellungsverfahren für Holzhackschnitzel; Straubing 2015


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