Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Bevor das Abgas der Biomassefeuerungsanlage an die Umgebung abgegeben wird, müssen Schadstoffe herausgefiltert werden. Bei Biomasseheizwerken sind dies insbesondere Staubpartikel, eventuell auch Stickoxide. Außerdem sollte eine Rückgewinnung der im Abgas enthaltenen Wärme geprüft werden. Sowohl die Partikelabscheidung als auch die Wärmerückgewinnung sind Stand der Technik.

Feinstäube kleiner 10 Mikrometer können Gesundheitsschädigungen beim lebenden Organismus verursachen. Deshalb ist es erklärtes Ziel, auch die Feinstaubemissionen aus der Verbrennung von naturbelassenem Holz soweit wie möglich zu reduzieren.

In Biomasseheizwerken größerer Leistung findet man vereinzelt auch Abgaskondensationsanlagen. Diese befinden sich im Abgasweg zwischen der Biomassefeuerungsanlage und dem Schornstein und dienen dazu, die latente Wärme aus dem Wasserdampf des Rauchgases zurückzugewinnen. Dazu wird das Abgas nach dem Prinzip der Brennwerttechnik in einem Wärmetauscher bis unter den Taupunkt abgekühlt und kondensiert, die gewonnene Niedertemperaturwärme steht weiteren Anwendungen zur Verfügung. Mit der Kondensation des Abgases erfolgt gleichzeitig eine Rauchgasreinigung.


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