Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Holzpellets werden in geschlossenen und trockenen Lagerräumen  oder Behältnissen gelagert. Montagefertig leiferbar sind z.B. Stahl-, Kunststoff- und Gewebetanks. Die Befüllung erfolgt meist pneumatisch, bei größeren Unterflursilos vereinzelt auch durch Abkippen. Die Austragung geschieht bei kleinen Lagern mittels Förderschnecken oder pneumatisch, bei größeren Lagern wird häufig eine Knickarm-Raumaustragung installiert.

Damit möglichst wenig Feinanteil entsteht, sind die Pellets schonend und auf kürzestem Wege in das Lager einzubringen und aus dem Lager auszutragen. Zusätzliche Einbringvorrichtungen, die bei der Hackschnitzellagerung eingesetzt werden (z.B. Siloverteil- und Siloeinschubförderer), sollten beim Pelletlager nicht vorgesehen werden.

Das Eindringen von Wasser in das Lager, z.B. durch Wände oder Befülleinrichtungen, und die Bildung von Schwitzwasser im Lager, z.B. an kalten Wasserleitungsrohren oder durch die Zuführung von warmer Heizungsluft in kalte Pelletlager, sind unbedingt zu vermeiden.

Wichtig: Da aus den Pellets geruchloses Kohlenmonoxid ausgasen kann, sollte der Lagerraum besonders gut belüftet und nicht bzw. nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen betreten werden (VDI 3464).

 

Literatur:

Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (Hrsg.): Empfehlungen zur Lagerung von Holzpellets; Berlin 2014

Verein Deutscher Ingenieure (Hrsg.): VDI-Richtlinie 3464. Lagerung von Holzpellets beim Verbraucher. Anforderungen an das Lager sowie Herstellung und Anlieferung der Pellets unter Gesundheits- und Sicherheitsaspekten; Berlin 2014

 

 


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