Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Durch eine Vergasungsanlage wird ein Einsatzstoff (Hackschnitzel oder Pellets) mit Hilfe eines Vergasungsmittels thermisch umgesetzt und so ein brennbares Produktgas erzeugt. Die dazu nötige Energie in Form von Wärme wird dabei entweder durch eine externe Quelle erzeugt und indirekt dem Holz zugeführt (allothermes Verfahren) oder durch eine teilweise Verbrennung des Holzes bereit gestellt (autothermes Verfahren). Da die indirekte Zufuhr von Wärme technisch sehr aufwändig ist, kommen im kleinen Leistungsbereich praktisch nur autotherme Verfahren zum Einsatz.

Ebenso wird bei kleinen Holzvergasungsanlagen in der Regel nur Luft als Vergasungsmittel eingesetzt. Prinzipiell kommen außerdem noch Sauerstoff oder Wasserdampf in Frage.

Bauweisen
Unter den festen Biomassebrennstoffen stellt Holz den unproblematischsten Brennstoff dar. Dies liegt vor allem daran, dass Holz über relativ geringe Anteile an Stickstoff, Chlor und anderen für eine Verbrennungsanlage schwierigen Inhaltsstoffen verfügt. Außerdem ist der Prozentsatz an nicht brennbaren Stoffen, die als Asche zurückbleiben oder als Staub ausgetragen werden, vergleichsweise niedrig. Anlagenkonzepte für die Vergasung fester Biomasse im kleinen Leistungsbereich greifen daher in der Regel auf Holz als Einsatzstoff zurück, da die technologischen Herausforderungen ohnehin relativ groß sind. Der Einsatz von Holzpellets würde aufgrund der gleichmäßigen Stückigkeit und des niedrigen Wassergehaltes große Vorteile bieten, aber aus Kostengründen kommen als Einsatzstoff in der Regel nur Holzhackschnitzel in Frage.

 

 


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