Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


C.A.R.M.E.N. e.V. berät zur umfangreichen Förderlandschaft für Holzheizungen und Nahwärme aus Holz

Straubing, 4. März 2019 * Das Heizen DSC 0423
 mit Holz ist in waldreichen Regionen eine umweltfreundliche und preiswerte Alternative zu Heizöl und Gas. Bayern bietet mit 2,6 Millionen Hektar Wald beste Bedingungen für den Betrieb von Holzfeuerungen. Neben Kaminöfen und Pelletkesseln in Einfamilienhäusern sind in ganz Bayern bereits hunderte Biomasseheizwerke und -heizkraftwerke in Betrieb, die ihre Wärme meist über Nahwärmenetze zu den Verbrauchern bringen.
Angeregt wurde diese Entwicklung maßgeblich auch durch Förderprogramme der Bayerischen Staatsregierung, die nun weiter nachgelegt hat.

 

 Das Bayerische Wirtschaftsministerium hat jüngst die Richtlinien für das bisher erfolgreiche Förderprogramm „BioKlima“ novelliert. Mit Investitionszuschüssen zwischen 30 und 40% der Investitionsmehrkosten gegenüber einer Wärmeversorgung mit fossilen Energieträgern, können nun Holzfeuerungen ab 60 Kilowatt auf mehr finanzielle Unterstützung von staatlicher Seite hoffen. Der nachbarschaftliche Wärmeverbund soll damit gestärkt werden.

Der Anteil der erneuerbaren Wärme an der Wärmebereitstellung in Bayern liegt bei rund 17 Prozent. Den Großteil davon deckt die Biomasse ab. Etwa die Hälfte der Biomassefeuerungsanlagen sind kleine Holzfeuerungen in Privatgebäuden, die andere Hälfte sind Feuerungsanlagen größerer und großer Leistung in Gewerbe, Industrie und zur Versorgung kommunaler Objekte. Sie liefern die Energie für Raumbeheizung, Trinkwassererwärmung, Prozesswärme oder auch Energie für die Kühlung, die angesichts steigender Temperaturen immer größere Bedeutung gewinnen wird.

Der Aufbau eines Nahwärmeverbundes, in dem warmes Wasser durch ein Netz aus Rohrleitungen, dem sogenannten Wärmenetz, zu den Verbrauchern transportiert wird, bringt gegenüber einer Einzelversorgung häufig finanzielle und ökologische Vorteile. Schwerpunkte dieser Technologie liegen bei der Wärmeversorgung von Ortskernen, Schul- und Gemeindezentren, Schwimmbädern, Krankenhäusern und Mehrfamilienhäusern. Aber auch Gewächshäuser, Brauereien und andere Prozesse werden mit Wärme aus Bioenergie versorgt.

C.A.R.M.E.N.  steht potentiellen Bauherrn bei der Sondierung möglicher Förderprogramme zur Seite, denn das Angebot ist groß. Nicht nur der Freistaat fördert Bioenergieanlagen, auch der Bund bietet eine breite Förderlandschaft, von der häuslichen Pelletfeuerung bis hin zu innovativen Wärmenetzen, die auf eine Kombination aus verschiedenen erneuerbaren Energiequellen setzen.

Als Dienstleistung bietet C.A.R.M.E.N. e.V. zudem die kostenlose Begutachtung entsprechender Projekteskizzen für einen Nahwärmeverbund im Rahmen eines sogenannten Screenings an und begleitet konkrete Bauvorhaben mit dem Qualitätsmanagement QM Holzheizwerke . Darüber hinaus können bereits bestehende Biomasseheizwerke im Rahmen einer individuellen Betriebsanalyse bewertet und ggf. optimiert werden. Es muss aber nicht immer die große Lösung sein. Sie sind auf der Suche nach einem modernen Heizsystem für Ihr Eigenheim? Das Mitarbeiterteam von C.A.R.M.E.N. e.V. steht gerne für eine Beratung zur Verfügung.

Mehr Informationen zum Förderprogramm und allgemeine Informationen finden Sie unter www.carmen-ev.de


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