Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Betriebsjahr 2015 von 108 Holzheizwerken ausgewertet

Straubing, 25. April 2017 * Der Freistaat Bayern fördert seit Anfang der 1990er Jahre den Bau von Biomasseheizwerken. Allein in den Jahren 2009 bis 2014 konnten im Rahmen der Richtlinie zur Förderung der CO2-Vermeidung durch Biomasseheizanlagen (BioKlima) 130 Biomasseheizwerke bezuschusst werden, die eine jährliche CO2-Einsparung von insgesamt rund 59.500 t erwarten lassen. Gefördert wurde mit 20 Euro pro Jahrestonne eingespartem CO2, maximal jedoch 30 % bzw. 45 % der zuwendungsfähigen Aufwendungen. Mit einem Fördermitteleinsatz von etwa 10 % der zuwendungsfähigen Investitionskosten konnte ein Investitionsvolumen von über 73 Mio. Euro ausgelöst werden.

Im Rahmen einer Evaluierung wurden die Betreiber der in den Jahren 2009 bis 2014 geförderten Heizwerke aufgefordert, Betriebsdaten für das Jahr 2015 zu dokumentieren und anhand eines Berichtformulars bei der Bewilligungsstelle, dem Technologie und Förderzentrum (TFZ), einzureichen. Die Auswertung der Berichtsdaten erfolgte durch C.A.R.M.E.N. Ermittelt wurden Kennzahlen, die den technischen und betriebswirtschaftlichen Stand der Anlagen aufzeigen sollen. 108 Biomasseheizwerke, die in 2015 ein volles Jahr in Betrieb waren, konnten in die Datenauswertung einbezogen werden. Der Ergebnisbericht kann bei C.A.R.M.E.N. abgerufen werden.

Ältere Biomasseheizwerke, also solche, die vor Inkrafttreten der Richtlinie BioKlima mit Mitteln des Freistaates Bayern gefördert wurden, unterliegen einer jährlichen Berichtspflicht für die Dauer der Zweckbindungsfrist. Eine Auswertung dieser Jahresberichte kann ebenfalls bei C.A.R.M.E.N. abgerufen werden.


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