Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 31. Oktober 2016 * Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW) hat gemeinsam mit der ista Deutschland GmbH den Wärmemonitor 2015 veröffentlicht. Basis für den jährlich erscheinenden Wärmemonitor ist ein umfangreicher Datenbestand jährlicher Heizenergieabrechnungen von Mehrfamilienhäusern in Deutschland. Ausgewertet wurden die Daten vor dem Hintergrund, dass die energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung mittel- und langfristig große Energieeinsparungen im Bereich der Raumwärme bedingen.

Wie bereits im Vorjahr ist der Heizenergiebedarf auch im Jahr 2015 zurückgegangen: gegenüber 2014 sank er um gut 1,4 Prozent. Erneut kam es durch die weiter gesunkenen Energiepreise zu einer Entlastung der privaten Haushalte bei den Heizkosten. Eine Analyse von Energieausweisen zeigt darüber hinaus, dass die Wohnungswirtschaft insgesamt eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der Energiewende einnimmt. Große Wohnungsunternehmen tragen bereits heute maßgeblich zur energetischen Sanierung des Gebäudebestands in Deutschland bei.

Für den Erfolg der Energiewende ist es aber ebenso wichtig, auch kleine Unternehmen und private Einzeleigentümer verstärkt in die Sanierungsaktivitäten einzubinden und ihre Vorhaben zu unterstützen. Der Sanierungserfolg indiesen Segmenten könnte beispielsweise durch eine Bündelung von Sanierungsvorhaben und Contractingmodelle ermöglicht werden. Der Ansatz des Quartierskonzepts beziehungsweise des Sanierungsmanagements wären an dieser Stelle vorteilhaft. Dies würde auch größeren Wohnungsanbietern zugutekommen, die eine Führungsrolle in solchen Gemeinschaftsprojekten übernehmen und von den Größenvorteilen der Sanierungsprojekte profitieren könnten.

Der Bericht kann beim DIW abgerufen werden.


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