Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 2. August 2016 * Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) fördert ab dem 01.08.2016 die Heizungsoptimierung: den Einbau von modernen, hocheffizienten Heizungs- und Warmwasserzirkulationspumpen sowie die Durchführung des hydraulischen Abgleichs, welcher die Wärme im Gebäude optimal verteilt. Ziel der Förderung ist es, die Potenziale der Energieeffizienz bei der Wärmeversorgung von Gebäuden zu steigern. Heizungseigentümer sollen durch attraktive, nicht rückzahlbare Zuschüsse motiviert werden, ineffizente Pumpen zu ersetzen und Optimierungsmaßnahmen am gesamten Heizsystem durchzuführen. Das Förderprogramm soll einen wesentlichen Beitrag zu einer wirtschaftlichen und das Klima schonenden Wärmeversorgung des Gebäudebestandes in Deutschland leisten.

Grundlage ist die Richtlinie über die Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich. Gefördert werden Investitionen in den Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen sowie in die Heizungsoptimierung durch einen hydraulischen Abgleich bei bestehenden Heizsystemen. In Verbindung mit dem hydraulischen Abgleich können zusätzliche Investitionen und Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen gefördert werden. Dabei handelt es sich um die Anschaffung und die fachgerechte Installation von voreinstellbaren Thermostatventilen, Einzelraumtemperaturreglern, Strangventilen, Technik zur Volumenstromregelung, separater MSR und Benutzerinterfaces, Pufferspeicher, die professionell erledigte Einstellung der Heizkurve.

Nicht gefördert werden Maßnahmen in Neubauten, Maßnahmen, deren Durchführung auf einer gesetzlichen Verpflichtung oder behördlichen Anordnung beruht, die Anschaffung und die Installation gebrauchter Anlagen sowie neuer Anlagen mit gebrauchten Anlagenteilen, Eigenleistungen, Nebenleistungen wie z.B. Wandverkleidungsarbeiten oder Entsorgungsleistungen.

Die Förderung beträgt bis zu 30 % der Netto-Investition für Leistungen sowohl im Zusammenhang mit dem Ersatz von Heizungs-Umwälzpumpen und Warmwasser-Zirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen als auch im Zusammenhang mit dem hydraulischen Abgleich, höchstens jedoch 25.000 EUR.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen (sofern die Bedingungen der "Deminimis"-Beihilfe erfüllt sind), freiberuflich Tätige, Kommunen, kommunale Gebietskörperschaften und kommunale Zweckverbände, sonstige juristische Personen des Privatrechts (insbesondere Vereine, Stiftungen, gemeinnützige Organisationen oder Genossenschaften).

Informationen zur Förderung der Heizungsoptimierung gibt es beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

 


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