Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 8. Januar 2016 * Im Dezember 2015 gab es bei einer in BioRes study tour Dez 2015Graz startenden einwöchigen study tour einiges zu sehen und zu hören für die knapp 40 Teilnehmer und Projektpartner, die im Rahmen des EU Projektes BioRes in Österreich und Bayern vom 30.11.2015 bis 04.12.2015 stattfand. Die Teilnehmer reisten aus Serbien, Kroatien und Bulgarien an, um sich im Bereich Biomasse-Handel und Logistikzentren weiterzubilden.

Ziel des über eine Dauer von 30 Monaten laufenden und von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geleiteten Projektes ist die Einführung von auf Holz beruhenden regionalen Biomasse-Versorgungspfaden durch die Einführung von konzeptionell innovativen Biomassehöfen in Serbien, Kroatien und Bulgarien mit Hilfe von erfahrenen Partnerländern.

Unter diesem Stern stand auch das Programm der study tour, die informative Training-sessions für Trainer in den Zielländern mit aufschlussreichen Besichtigungen von Biomassehöfen in Slowenien, Österreich und Deutschland kombinierte. In Deutschland wurden die bayerischen Biomassehöfe Achental und Allgäu besichtigt, in Österreich der Biomassehof Leoben. Jede Besichtigung hatte verschiedene Highlights zu bieten. Während in Loeben ein großer Hacker in Aktion betrachtet werden konnte, durfte im Allgäu u.a. eine Scheitholztrocknungsanlage bewundert werden und am Biomassehof Achental das große Heizwerk der Gemeinde, das vor Ort betrieben wird.

Organisiert wurde die Tour vom slowenischen Partner KSSENA, zudem wirkten aktiv die Kollegen von der Landwirtschaftskammer und dem Waldverband der Steiermark, die GIZ und C.A.R.M.E.N. e.V. am Programm mit. Dieses umfasste Themen wie mögliche Geschäftsmodelle für Biomassehöfe, lokale Marktpotenziale, Logistik, Qualität, Zertifizierung und den europäischen Rechtsrahmen. Beschlossen wurde die Woche mit einem internationalen Workshop mit dem Titel "Technologietransfer, Biomasse-Handel und Logistikzentren" in Feldafing. Das Resümee, das die Teilnehmer zogen, war sehr positiv. Man war sich einig, sehr nützliche und wertvolle Informationen mit nach Hause nehmen zu können und wichtige Praxisbeispiele gesehen zu haben. Dieses neu gewonnene Wissen wird dabei helfen, die Projektziele zu erreichen und die Bioenergie in den Heimatländern der Teilnehmer populärer zu machen.

Weitere Informationen zur Study tour und dem Training of Trainers finden Sie auf der BioRes Website.

Eine detailliertere Beschreibung des BioRes Projektes finden Sie hier.

 


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