Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


IMG 4816Nachbericht zur Veranstaltung vom 23.03.2015 in Nürnberg

Am 23. März 2015 lud C.A.R.M.E.N. e.V. zu einem Fachgespräch in Nürnberg ein, um über die Herausforderungen der 2. Stufe der ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung zu informieren. Rund 70 Teilnehmer, alle in irgendeiner Weise mit der Planung, dem Betrieb oder auch der Überwachung eines Holzheizwerks betraut, nutzten die Gelegenheit, zusammen mit den Referenten die zentrale Frage zu diskutieren: Müssen neue Biomassefeuerungen ab 2015 mit effektiven Feinstaubabscheidern ausgestattet werden und wenn ja, welche Filter bietet der Markt derzeit?

Dabei zeigte sich klar, dass moderne Kessel am Prüfstand die geforderten Grenzwerte häufig mit Bravour meistern, im Praxisbetrieb jedoch wohl nur mit Premiumbrennstoffen, wie Holzpellets in A1 Qualität, akzeptable Emissionswerte zu schaffen sind. Ungünstige Betriebszustände oder Brennstoffe mit erhöhtem Gehalt an Aerosolbildnern werden zukünftig aber den Einbau von Staubabscheidern bedingen, so die Meinung der Experten. Neuentwicklungen hierzu gab es in den vergangenen Jahren, sodass für Anlagen zwischen 100 und 500 kW Abscheider am Markt verfügbar sind. Auch Filterhersteller aus dem großtechnischen Anlagenbau bieten Baureihen für Holzfeuerungen im Gültigkeitsbereich der 1. BImSchV an. Alles nur eine Frage des Geldes, wie ein Wärme-Contractor treffend bemerkte.

Das Veranstaltungsprogramm kann hier aufgerufen werden.

 

Vortragsunterlagen: Nach Eingabe der Anmeldedaten (Navigationsleiste links) können Teilnehmer der Veranstaltung unter nachfolgendem Link die Vortragsinhalte einsehen:

Vortragsunterlagen (geschützter Downloadbereich, Zugang nur mit Passwort)

 

Eine Liste mit Herstellern von Feinstaubabscheidern für Holzfeuerungen im Leistungsbereich 100 kW bis 1.000 kW finden Sie hier.

 


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