Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


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Verschiedene Vorträge und Workshops erarbeiteten die Möglichkeiten von Biogas

Straubing, 16. September 2016 Am Dienstag und Mittwoch, den 13. und 14. September 2016 fand im Tagungszentrum Juliusspital in Würzburg das C.A.R.M.E.N.-Statusseminar „Biogas 2020+" statt. In der zweitägigen Veranstaltung, welche sich an Firmen, Berater, Multiplikatoren der Biogasbranche, Vertreter der Wissenschaft und Betreiber von Biogasanlagen richtete, wurde zusammen mit der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, dem DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum gGmbH in Kooperation mit dem BMWi-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung" und dem Technologie- und Förderzentrum organisiert. Mit etwas über 60 Teilnehmern war das Statusseminar gut besucht und zeigte, dass in der Branche nach wie vor Engagement für die Weiterentwicklung von Biogas vorhanden ist.

Nach einer kurzen Begrüßung durch C.A.R.M.E.N. e.V.-Geschäftsführer Edmund Langer, richtete auch Kerstin Ikenmeyer vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie eine kurze Einleitung an das Plenum. Im Anschluss folgten zwei kurze Impulsvorträge von Prof. Dr.-Ing. Uwe Holzhammer (Fraunhofer IWES/Hochschule Ingolstadt) und Markus Lauer vom DBFZ in Leipzig, zur Hinführung an das Thema. Von der „Tieftemperaturumwandlung von Biogas in flüssiges Biomethan und Trockeneis" zum Biogas „...als Entsorgungslösung" oder „...im Virtuellen Kraftwerk" wurden verschiedene Ansätze zunächst in knappen Vorträgen vorgestellt und dann ausführlich diskutiert. Im Workshop konnten die drei Überthemen „Lokale Energiezentrale", „Umweltdienstleister" und „alternative Produkte" aus verschiedenen Blickwinkeln diskutiert werden. Am Nachmittag begann die vom DBFZ organisierte Session zum Thema „Stromnetzlösungen". Die Impulsvorträge behandelten die Themen „EE-Kraftswerksverbund", „Bedarfsgerechte Stromerzeugung in der Praxis", „Erneuerbare Anlagen im Einsatz für die Systemsicherheit" und das Best-Practise-Beispiel des Biogas-BHKW in Jühnde.

33 2016bDer zweite Tag begann mit der Zusammenfassung der Ergebnisse der Kleingruppenarbeit des Workshops zum Thema „Stromnetzlösungen" vom DBFZ des Vortags. Danach begann der dritte Fachblock zum Thema „Rohstoffbasis". Dr. Maendy Fritz vom Technologie- und Förderzentrum (TFZ) in Straubing moderierte diesen. Nachdem über die „Psychrophile Vergärung von Hühnertrockenkot", die „Kostenreduktion durch Wechsel und saisonale Anpassung des Substratmixes", „Maisstroh als Biogassubstrat" und die „Eignung von Buchweizen und Quinoa als Sommerzwischenfrüchte", diskutiert wurde, fand auch zu diesem Themenblock ein Workshop in verschiedenen Untergruppen statt und beleuchtete die Bereiche aus Sicht der Hersteller, Betreiber und Gesellschaft. Insgesamt wurde in den beiden Tagen viel diskutiert und an Lösungen gearbeitet, wie Bestandsbiogasanlagen nach dem Ende der EEG-Vergütungsdauer sinnvoll und wirtschaftlich weiterbetrieben werden können. Neben vielen Einzelergebnissen, ließ sich festhalten, dass die Akzeptanz von Biogas in der Gesellschaft immer wieder einen Schlüssel für die Zukunft dieser Technologie darstellt.

 

 


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