Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Im Regelfall wird die Abwärme des BHKW zur Beheizung des Fermenters benutzt.

Da die Anlagen im mesophilen Bereich mit Temperaturen um 38°C , im thermophilen Bereich mit Temperaturen bis zu 55° C, arbeiten, muss das eingesetzte Substrat auf diese Temperatur gebracht werden. Besonders im Winter ist dazu viel Energie nötig. Wie viel Wärme letztlich für eine anderweitige Nutzung zur Verfügung steht, muss für jede Biogasanlage einzeln untersucht werden. Die Wärmemenge, die für die Heizung des Fermenters benötigt wird, ist von der Bauweise, beispielsweise von der Größe der Oberfläche, an der eine Wärmeabgabe an die Umgebung stattfindet oder der eingebauten Heiztechnik, abhängig. Bei abnehmender Verweilzeit der Substrate ist eine Zunahme des Wärmebedarfs festzustellen. Des Weiteren spielt die Zusammensetzung der Substrate eine wichtige Rolle. So muss beim Einsatz von Gülle deutlich mehr Wasser aufgeheizt werden als beim Einsatz von Nachwachsenden Rohstoffen.


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