Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Bei den Biogasanlagen in Deutschland wird das Biogas in den meisten Fällen direkt bei der Anlage in einem oder mehreren Blockheizkraftwerken (BHKW) verstromt. Dabei entsteht Wärme.

Diese stammt zum einen aus dem Abgas und zum anderen aus dem Kühlsystem des Motors. Das Gas-Luftgemisch muss, bevor es im Motor verbrannt werden kann, gekühlt werden, ebenso der Motorblock selbst. Dies erfolgt im Regelfall mit Kühlwasser. Auch das Motorschmieröl muss gekühlt werden. Das Kühlwasser des Motorblocks wird mit einem Plattenwärmetauscher temperiert. Die Temperatur des Kühlwassers sollte 95°C, die des Motoröls 90°C nicht übersteigen. Die Rücklauftemperatur liegt häufig um 70°C und sollte nicht unter 60°C abfallen.
Die Wärme des Abgases kann über einen Rohrwärmetauscher ausgekoppelt werden. Hierbei können nochmals etwa 40% bis 50% der insgesamt zu Verfügung stehenden Wärme genutzt werden. Das Abgas tritt mit ca. 450°C aus. Die Temperaturabsenkung darf nicht unter den Taupunkt der im Abgas enthaltenen Schwefelsäure gehen, der etwa bei 130°C liegt.


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