Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Historisch gesehen wird die Vergärung von Biomasse seit vielen Generationen durchgeführt, ohne dass bisher ein hygienisches Risiko davon abgeleitet wurde. Schon vor 2000 Jahren wurde Biogas entdeckt und genutzt. Jedoch wird in den Medien immer wieder über die vermeintliche Vermehrung von Krankheitserregern (z. B. Clostridium botulinum) durch Biogasanlagen berichtet. Dies führt z.T. zur Annahme, dass die Ausbringung von Gärresten diese Bakterien verbreiten würde. Nachfolgende Fakten sollen grob den derzeitigen Kenntnisstand aufzeigen und zur Aufklärung beitragen.

Bei der Lagerung unvergorener Gülle wird Methan freigesetzt. Durch die Verwertung in einer Biogasanlage wird die Gülle ausgefault und das entstehende Methan verbrannt, wodurch seine klimaschädliche Wirkung deutlich reduziert wird.

Beim Betrieb von Biogasanlagen können vor allem in tieferliegenden Bereichen gefährliche Gaskonzentrationen entstehen.