Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Über 90 Prozent der in Biogasanlagen in Deutschland eingesetzten Substrate sind Energiepflanzen und Wirtschaftsdünger. Sowohl auf die eingesetzte Masse als auch auf die gelieferte Energie bezogen überwiegen Energiepflanzen. Zu diesem Ergebnis kommt das Monitoring, das im Rahmen des EEG vom Deutschen Biomasse Forschungs Zentrum (DBFZ) durchgeführt wird.

Neben den bekannten Energiepflanzen wie Mais, Durchwachsene Silphie, GPS, Zuckerrüben und Grassilage gibt es noch viele weitere Kulturen, die für eine Nutzung in Biogasanlagen geeignet sind. Das Angebot reicht von Wickroggen, Buchweizen und Amarant über für die Biogasgewinnung optimierte Wildpflanzenmischungen, Miscanthus, Topinambur und Sida bis hin zu Rutenhirse, Rumex Schavnat und Riesenweizengras.

Bewässerungsmanagement optimieren:

Hubert Vandieken untersuchte im Rahmen einer Masterarbeit, nach welchen Kriterien Bewässerung aktuell in der Praxis durchgeführt wird und wie sich das management verbesern lässt. Dies wurde im intensiv bewirtschafteten Anbaugebiet der Osterhofener Platte untersucht.
Die Ergebnisse der Masterarbeit TUM finden Sie hier.

Bewässerungs-App:

Die Bewässerungs-App von ALB Bayern e.V. wurde weiterentwickelt und für Erstnutzer ein kompakter Standardmodus entwickelt, wodurch die Handhabung erleichtert wird. Zudem gibt es neues Informationsmaterial, womit Möglichkeiten und die Funktionsweise der Anwendung beschrieben wird.
Die Bewässerungs-App finden Sie hier.

 

Weiter Informationen zu den verschiedenen Energiepflanzen:

Technologie- und Förderzentrum Sachgebiet Rohstoffpflanzen und Stoffflüsse

Energiepflanzen für Biogasanlagen Regionalbroschüre Bayern

Landesanstalt für Landwirtschaft – Pflanzenbau Biogas

Fachagentür für Nachwachsende Rohstoffe

Sorghum als Biogassubstrat – Präzisierung der Anbauempfehlungen für bayerische Anbaubedingungen

Sorghum als Biogassubstrat

Artenvielfalt auf dem Energieacker: eine Chance für die Bienen

 

Zur Verwendung in Biogasanlagen eignen sich neben Energiepflanzen und Wirtschaftsdüngern auch Nebenprodukte und Reststoffe aus der Lebensmittel- und Futterproduktion. Beispiele hierfür sind Treber aus der Bierherstellung, Schlempen aus der Alkoholherstellung sowie Kartoffelpülpe aus der Stärkeproduktion und vieles mehr.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Wer Verwerter u.a. von Bioabfällen sucht, kann sich an das zuständige Landratsamt wenden und in der Verwerterdatenbank Bayern anhand der Abfallschlüsselnummer suchen.


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