Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. September 2017 * Am 18. September 2017 wurden die Zuschläge für die erste Ausschreibung von Bioenergieanlagen veröffentlicht. Eine Woche nach Bekanntmachung durch die Bundesnetzagentur gelten die Zuschläge als offiziell bekanntgegeben. Bis zum 1. September hatten Betreiber die Möglichkeit ihr Gebot am Bonner Standort der Bundesnetzagentur abzugeben. Ausgeschrieben wurde zu diesem Termin ein Volumen von 122,4 MW, insgesamt erhielten Gebote mit einer Gebotsmenge von ca. 28 MW einen Zuschlag. Davon stehen zwölf Anlagen in Bayern, elf Biogasanlagen und eine Festbrennstoffanlage.

Der Höchstwert für diesen Gebotstermin lag, gemäß § 28 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 in Verbindung mit Abs. 3a EEG, bei 14,88 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh). Für bestehende Biomasseanlagen betrug der Höchstwert abweichend davon für diesen Gebotstermin 16,90 Cent/kWh (gemäß § 39f Abs. 5 Nr. 3 EEG). Beim Höchstwert handelt es sich um den Wert, der maximal geboten werden darf. Überschreitet der im Gebot angegebene Gebotswert den Höchstwert, wird das Gebot im Zuschlagsverfahren nicht berücksichtigt.

Der niedrigste Gebotswert eines Gebotes, das einen Zuschlag erhielt, beträgt in dieser Ausschreibungsrunde 9,86 Cent/kWh. Das Gebot mit dem höchsten Zuschlagswert liegt bei 16,90 Cent/kWh. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher mengengewichteter Zuschlagswert von 14,30 Cent/kWh.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden Sie hier.


Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.