Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. Juli 2017 * Das Netzwerk Lebensraum Feldflur setzt sich für die Förderung von Wildpflanzen-Anbau ein. Dabei können die Artenvielfalt und der Grundwasserschutz von dem Anbau profitieren. Im Rahmen einer Feldbegehung des Netzwerks in Lingen präsentierte Josef Schröter, ein Landwirt aus dem Emsland, seine Erfahrungen mit dem Anbau von Wildpflanzen. So sei die Förderung der Artenvielfalt in der Feldflur nur mit Förderung möglich.

Sehr positiv sind die Erfahrungen mit Wildpflanzen zur Biomasseproduktion aus Sicht der Jäger, welche Johann Högemann, Naturschutzbeauftragter der Jägerschaft Lingen, vorstellte. Für Wild bieten mehrjährige Wildpflanzen nahezu das ganze Jahr Deckung und Futter. Außerdem bieten die längeren Blühzeiten und großen Blühflächen ein verbessertes Nahrungsangebot für Insekten.

Ein weiterer Vorteil von Wildpflanzen ist die Chance der Stickstoffbindung. Schröter berichtete von einer sehr guten Stickstoffverwertung, trotz normaler Düngung. Auf chemische Pflanzenschutzmittel und mineralische Dünger könne weitestgehend verzichtet werden. Der Landwirt widerlegte an einem praktischen Beispiel die häufigen Bedenken, dass es auf den mit Wildpflanzen bestellten Äckern viel Unkraut gebe.

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://lebensraum-brache.de/landwirte-wollen-foerderung-fuer-wildpflanzen-anbau/


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