Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. Juli 2017 * Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) hat in ganz Deutschland Repoweringmaßnahmen an Biogasanlagen und deren energetische und ökonomische Auswirkungen verglichen und befragte dazu 866 Biogasanlagenbetreiber. Im Rahmen der Befragung gaben rund ein Viertel Auskunft über die Maßnahmen, die Art und Weise der Durchführung sowie die individuellen Beweggründe und Anlagenkonzepte. Zudem wurden Einschätzungen zum Erfolg der Repoweringmaßnahmen in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, Emissionsminderung und Effizienzsteigerung ausgesprochen.

Im Durchschnitt waren die ausgewerteten Anlagen 7,5 Jahre alt und in diesem Zeitraum wurden im Schnitt 3,5 Repoweringmaßnahmen je Biogasanlage durchgeführt. Die häufigsten Umbaumaßnahmen waren dabei mit je mehr als 70 % der Ausbau der Wärmenutzung sowie die Leistungserhöhung der Blockheizkraftwerke (BHKW). Dem folgt der Ersatz von Alt-BHKW mit 41 %. An nächster Stelle ist die gasdichte Abdeckung von Gärrestlagern und die Erhöhung von Fermentervolumina mit je 35 % und ein Substratwechsel, welcher von ca. 28 Prozent der Anlagenbetreiber umgesetzt wurde. Die Nachrüstung von Wärmespeichern, eine Substrataufbereitung und der Anschluss von Satelliten-BHKW wurde seltener vorgenommen.

Den gesamten Bericht finden Sie unter:

https://www.dbfz.de/fileadmin/user_upload/Referenzen/DBFZ_Reports/DBFZ_Report_28.pdf


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok