Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 30. Mai 2017 * Der im Mai 2017 überraschend aufgetretene Kälteeinbruch hat in der Landwirtschaft, im Wein- und Gartenbau teilweise zu erheblichen Schäden geführt. Betroffen sind neben Reben oder blühenden Apfel- und Kirschbaumkulturen auch Spargel, Erdbeeren, Frühkartoffeln, frisch gekeimte Zuckerrübenpflanzen und Mais. Jedoch wird erst in den nächsten Wochen und Monaten das volle Ausmaß der Schäden sichtbar werden.

Um die Planungssicherheit für die Betriebe zu erhöhen wurde bereits vorzeitig das Programm „Liquiditätssicherung“ (Nr. 246) für die von Frostschäden betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe geöffnet. Es besteht die Möglichkeit ein Liquiditätssicherungsdarlehen bei der Hausbank zu beantragen, wenn in dem betroffenen Betriebszweig ein Ergebnisrückgang von mindestens 30 Prozent nachgewiesen werden kann.

Der Ergebnisrückgang kann auf zwei unterschiedliche Wege ermittelt werden. Der Rückgang kann zum einen zum Zeitpunkt der Ernte bestimmt werden, d.h. das erwartete Ergebnis wird dem tatsächlichen gegenüber gestellt. Zum anderen kann der Ergebnisrückgang prognostiziert werden. Eine Berücksichtigung von Mehrkosten durch Neuansaat, Bodenbearbeitung, Pflanzenschutz etc. kann erfolgen.

Vermutlich wird erst im Herbst oder sogar erst im Frühjahr 2018 ein Großteil der Ergebnisrückgänge realisiert werden, daher wird das Programm „Liquiditätssicherung“ (Nr. 246) für die von Frostschäden betroffenen landwirtschaftlichen Betriebe mindestens bis Juni 2018 geöffnet bleiben.

Das Antragsfenster für die von den Unwettern im Jahr 2016 betroffenen Unternehmen wird zum 30.6.2017 geschlossen.

Die Programmbedingungen und das jeweils aktuelle Konditionenrundschreiben finden Sie im Internet unter: www.rentenbank.de


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