Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. März 2017 * Im Februar 2017 veröffentlichte die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) seine Vorstudie zum Thema „Treibhausgas-Emissionen in bayerischen landwirtschaftlichen Betrieben – Verknüpfung von erhobenen Betriebsdaten, Modellen und Geodaten als Grundlage für die Bewertung von Treibhausgas-Vermeidungsoptionen“.

Ziel der Bundesregierung ist es, die nationalen Treibhausgas (THG)-Emissionen bis 2020 gegenüber dem Referenzjahr 1990 um 40 Prozent zu senken. An den jährlichen Gesamtemissionen hat die Landwirtschaft, je nach Zuordnungsgrundlage, einen Anteil von ca. 8 bis 13 Prozent. Aus diesem Grund wird zukünftig auch im Landwirtschaftssektor vermehrt die Forderung nach Maßnahmen zur THG-Senkung laut werden.

Eine Verminderung des THG-Ausstoßes in der Landwirtschaft ist jedoch eine besondere Herausforderung, da sie in den meisten Fällen mit einer Veränderung der Produktions- und Wirtschaftsweisen einhergeht und zudem einen negativen Einfluss auf das Produktionsniveau haben kann. Daher ist es notwendig, die THG-Emissionsquellen der landwirtschaftlichen Betriebs- und Produktionssysteme möglichst praxisnah abzubilden, die Einflussfaktoren zu identifizieren und die Nebenwirkungen von Vermeidungsoptionen zu zeigen. Auf diesem Weg wird es möglich, das THG-Vermeidungspotenzial zu bewerten, einzuordnen und möglichst geringe negative Auswirkungen auf die landwirtschaftliche Produktion auszulösen.

Bei der Studie der LfL ist hervorzuheben, dass bei der Identifikation von THG-Vermeidungsoptionen verschiedene Ebenen betrachtet wurden („Multi-Skalen-Modell“): Betrieb, Produkt bzw. Produktionsverfahren und Fläche.

Die gesamte Studie zum Download finden Sie unter: http://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/publikationen/daten/schriftenreihe/treibhausgas-emissionen-bay-landwirtschaft_lfl-schriftenreihe.pdf


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