Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. September 2016 * Unter dem Namen „Sorghum als Biogassubstrat – Präzisierung der Anbauempfehlungen für bayerische Anbaubedingungen“ wurde der TFZ-Bericht 48 veröffentlicht. Die Publikation enthält die Ergebnisse des von 2012 bis 2014 bearbeiteten Forschungsprojekts. In Straubing wurde in diesem Zeitraum ein Sorghum-Sortenscreening durchgeführt, welches die Grundlage für die bayerische Anbauberatung bildet.

Insbesondere in warmen Jahren können mit Sorghum Erträge von um die 250 dt Trockenmasse je Hektar realisiert werden. Das Erreichen der Silierreife kann bei kühl-feuchten Witterungsbedingungen jedoch nur für frühe und mittelfrühe Sorten gesichert werden. Ergänzend zum Sortenscreening wurden Untersuchungen zur Kühletoleranz sowie Analysen der Inhaltsstoffe und der Methanausbeute zur Qualitätsbeurteilung durchgeführt.

Die Forschungsarbeit wurde durch produktionstechnische Versuche ergänzt. Es konnte belegt werden, dass eine Stickstoffversorgung in Höhe von etwa 130 kg (Düngung und mineralischer Stickstoff im Boden) für gute Sorghumerträge ausreicht, so kann ein Beitrag zum Gewässerschutz geleistet werden. Es sind verschiedenste Verfahren zur Saatbettbereitung und Aussaattechnik möglich. Als Voraussetzung gelten jedoch ein feinkrümeliges Saatbett sowie ein Anschluss der Samen an das kapillare Bodenwasser. Zudem wurde eine Mehrschnittnutzung von Sorghum überprüft. Hier konnte festgestellt werden, dass dieses Verfahren zum einen hohe Risiken bei Schwadlegung und Anwelken aufweist und zum anderen auch keine ertraglichen Vorteile erbringt.

Den vollständigen Bericht zum Download finden Sie unter: http://www.tfz.bayern.de/mam/cms08/rohstoffpflanzen/dateien/tfz_bericht_48_sorghum.pdf

 


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