Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 08. April 2016 (*cli*) Hintergrund für das Projekt sind zu hohe Kosten der Einspeisung von Biomethan: Eine Kilowattstunde wird durchschnittlich lediglich mit ca. 2 bis 3 Cent vergütet. Dieser Sachverhalt wird bisher kaum wahrgenommen bzw. findet derzeit keine wahrnehmbare öffentliche Diskussion statt. Die sich hieraus ergebenden Problem sind zum einen die zu geringen (betriebswirtschaftlichen) Anreize die Vollkosten der Einspeisung zu reduzieren. Aber auch potenziell falsche Anreize, aufgrund der Umlagefähigkeit sind zu berücksichtigen. Im Allgemeinen hat die Gasnetzzugangsverordnung (GasNZV) Hürden abgebaut aber, wenn auch ungewollt, zu Kostenerhöhungen geführt (Bsp. Verfügbarkeit, kapazitätserweiternde Maßnahmen).

 

Ursprünglicher Ansatz war die „Einspeisung in ND/MD-Netze“. Daher sollte der Fokus auf BGAA-Verfahren mit sehr niedrigen Prozessdrücken liegen. Was eine deutlich geringere Druckerhöhung und dadurch einen geringeren Stromverbrauch bedeuten würde. Dies hätte eine Kostenreduktion bei Invest und Betrieb zur Folge. Die Fragen wäre welche Vollkosten und welches Potenzial würden sich in ND/MD-Netzen ergeben?

Final erfolgt eine modularisierte Betrachtung der gesamten Prozesskette: (Biogasanlage (BGA))Biogasaufbereitungsanlage (BGAA) Biogaseinspeiseanlage (BGEA) Erdgasnetz (EGN). Es wird eine technologieoffene vollkostenbasierte Betrachtung durchgeführt. Zudem wird der Fokus auf kleinere Kapazitäten, auch im Hinblick auf Repowering von VOV-BGA, gelegt.

Zielstellung ist die Beantwortung folgender Fragestellungen:

  1. Unter welchen Rahmenbedingungen ist die Aufbereitung und Einspeisung von vergleichsweise kleinen Biogasmengen, insbesondere durch das Repowering von Vor-Ort-Verstromungsanlagen mit geringer Wärmenutzung, aus volkswirtschaftlicher Sicht sinnvoll?
  2. Wie groß ist das Potenzial für Standorte mit einer solchen Konstellation in Deutschland?

Um die Ziele des Vorhabens zu erreichen haben sich Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), Fraunhofer IWES, Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ) und die Deutsche Energie Agentur (dena) zusammengeschlossen. Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

Weitere Informationen unter: http://www.biogaspartner.de/


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