Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 12. Oktober 2015 * (cli) * Frankreich hat Ende Juli das langerwartete Energiewendegesetz verabschiedet. Im Zuge dessen hat das Energie- und Umweltministerium Pläne für eine Erhöhung der Einspeisetarife von Biogas- und Photovoltaikanlagen bekannt gegeben. Die Vergütung steigt für Biogasanlagen mit einer Kapazität von maximal 500kW je nach Anlagengröße und Anteil des aus tierischen Exkrementen bestehenden Substrats um 10 bis 20%. Die derzeitige Vergütung für Anlagen mit einer Kapazität von 500kW liegt bei 13,0 Cent pro kWh erzeugten Stroms. Für solche mit einer Größe von maximal 150kW bei 14,2 Cent pro KWh. Die neue Regelung sieht eine Tarif von 15,0 bis 17,0 Cent pro kWh vor sowie eine Anpassung der Prämie für die Verwendung von tierischen Exkrementen auf bis zu 4 Cent pro kWh. Die bestehende Vergütung von bis zu 12,5 Cent pro kWh für ins Gasnetz eingespeiste Biomethan wir nun auch auf Anlagen, die tierische Exkremente als Substrat verwenden, ausgeweitet.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.export-erneuerbare.de/EEE/Redaktion/DE/DENA/Kurzmeldungen/Marktnachrichten/2015/20150805-frankreich-biogas-pv.html


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