Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 31. August 2015 * (cli) * Das Vorhaben des Witzenhausen-Instituts „Bio-OPTI- Optimierung der Biogasausbaute durch effiziente Erfassung und Verwertung von Küchenabfällen in Deutschland“, gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) mit dem Programm „Energetische Biomassenutzung“ soll Defizite und Hemmnisse in der gesamten Prozesskette analysieren und Handlungsempfehlungen aufstellen. Dazu wurde eine bundesweite Befragung von 1.000 Haushalten durchgeführt. Es soll außerdem die Problematik der Störstoffe in den betrachteten Abfällen und die Auswirkung auf die Vergärungstechnik und damit auf die Abbaubarkeit und Gaserträge in der Biogasanlage behandelt werden.

Durch den Einsatz von biologisch abbaubaren Bioabfallbeuteln können die Sammelmengen von Bioabfällen aus dem privaten Haushalten deutlich gesteigert werden. Bioabfälle aus privaten Haushalten müssen gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) seit dem 01. Januar 2015 getrennt erfasst werden. Dazu gehören auch die Küchen- und Nahrungsabfälle. Mit über neun Millionen Tonnen pro Jahr sind Bioabfälle die größte getrennt erfasste Wertstofffraktion in Deutschland. Wenn sie im Restmüll landen sind sie die größte nicht erfasste Wertstofffraktion. Dies ergaben umfangreiche Hausmüllanalysen und zeigten dadurch, dass sich im Restmüll noch fast 40 % native Organik befinden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.energetische-biomassenutzung.de/de/presse/pressemitteilungen/details/article/ungenutztes-potenzial-von-kuechen-und-nahrungsabfaellen-fuer-di-eenergetisch-stoffliche-biomassenut.html


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