Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 10. Dezember 2019* BiogasanlageGemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) und der Kanzlei von Bredow Valentin Herz (vBVH) hat das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) einen Leitfaden zur flexiblen Strombereitstellung von Biogasanlagen erarbeitet. Dieser bietet einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten und Voraussetzungen für die Flexibilisierung mit praxisnahen Antworten auf rechtliche, organisatorische, technische und wirtschaftliche Fragen.

Bedingt durch die Energiewende steigt der Bedarf an flexibel erzeugter Energie, um Angebot und Nachfrage in einem von fluktuierenden erneuerbaren Energien geprägten Energiesystem schnell ausgleichen zu können. Im Gegensatz zu Strom der wind- und sonnenabhängigen Erzeuger steht der Strom aus Biogas witterungs- und jahreszeitlich unabhängig zur Verfügung und kann diesen Ausgleich leisten: Weit mehr als die Hälfte der installierten elektrischen Leistung von Biogasanlagen wäre dazu bereits heute in der Lage und entspricht damit der Anforderung, landwirtschaftliche Biogasanlagen zunehmend bedarfsorientiert zu betreiben. Dem trägt auch das aktuelle Ausschreibungsverfahren im Erneuerbare-Energien-Gesetz Rechnung, das die Flexibilisierung der Stromerzeugung aus Biogas explizit erfordert.

Aktuell erfolgt die Einspeisung von Biogasstrom noch immer überwiegend kontinuierlich. Der Leitfaden analysiert bestehende Hemmnisse, insbesondere bei Anlagenbetreibern, und informiert über Möglichkeiten wirtschaftlicher Zusatzverdienste.

Weitere Informationen finden Sie hier.


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