Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 12. September 2019*Biogasanlagen 049 Die Bundesnetzagentur gab am 31. August 2019 bekannt, dass der Förderdeckel von 1.000 Megawatt (MW) zum Erhalt der Flexibilitätsprämie bei Biogas erreicht ist. Die Prämie für bestehende Biogasanlagen, die zusätzlich installierte Leistung bereitstellen, wurde im Sommer 2014 im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetz eingeführt. Wird der Förderdeckel von 1.000 MW zusätzlicher installierter Leistung erreicht und der Bundesnetzagentur gemeldet, startet eine 15-monatige Übergangsfrist. Wenn diese Frist abgelaufen ist, kann die Flexibilitätsprämie für bestehende Biomasseanlagen nicht mehr in Anspruch genommen werden.

Die Erfassung der zusätzlich installierten Leistung erfolgte bisher im Anlagenregister. Bis zum 31. Januar 2019 wurden hier insgesamt 920 MW gemeldet. Seitdem wird die Erfassung im Marktstammdatenregister fortgeführt. Bis Ende Juli wurden hier 108 MW gemeldet und somit der Förderdeckel von 1.000 MW überschritten.

Um die Flexibilitätsprämie in der nun beginnenden Übergangszeit in Anspruch nehmen zu können, müssen die Betreiber von Biomasseanlagen bis Ende November 2020 sowohl die Inbetriebnahme als auch die Registermeldung ins Marktstammdatenregister durchführen.

Weitere Informationen finden Sie hier.


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok