Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 13. September 2018 * Die Bundesnetzagentur führt zur Erfüllung europarechtlicher Transparenzverpflichtungen bis zum 12. Oktober 2018 eine Datenerhebung zum Umfang der EEG-Zahlungen im Jahr 2017 durch. Dabei sind Anlagenbetreiber verpflichtet, die im Kalenderjahr 2017 nach dem EEG erhaltenen Zahlungen für diejenigen Anlagen anzugeben, die diese beiden Voraussetzungen erfüllen:

  1. Inbetriebnahmedatum nach dem 31.12.2011 

und

  1. EEG-Zahlungen  mindestens 500.000 Euro )

Jede Anlage, die diese Voraussetzungen erfüllt, muss in den dafür vorgesehenen Fragebogen eingetragen werden.
Der Begriff „EEG-Zahlungen“ bezeichnet zusammenfassend alle Zahlungen, die vom Anschlussnetzbetreiber an den Anlagenbetreiber ausgeschüttet werden (Marktprämie, Einspeisevergütung, Flexibilitätsprämie etc.). Entschädigungszahlungen für Einspeise-Management-Maßnahmen (EinsMan-Zahlungen) und Erlöse aus Direktvermarktung sind nicht zu berücksichtigen. Die Zahlungen sind netto ohne Umsatzsteuer anzugeben. Auch für die Ermittlung, ob der oben genannte Schwellenwert in Höhe von 500.000 Euro überschritten wird, sind die Netto-Werte zu berücksichtigen. Die Meldung muss bis zum 12. Oktober 2018 bei der Bundesnetzagentur eingegangen sein. Nach Abschluss der Erhebung werden die Ergebnisse der Abfrage an die Europäische Kommission übermittelt und dort veröffentlicht.

Den Fragebogen und weitere Hinweise finden Sie hier. 


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