Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 31. Juli 2018 * Seit September 2017 führt die Bundesnetzagentur Ausschreibungen zur Ermittlung der anzulegenden Werte für Strom aus Biomasseanlagen (feste Biomasse und Biogas) durch. Der ermittelte anzulegende Wert dient als Berechnungsgrundlage für die Höhe des Zahlungsanspruchs (Marktprämie). Es wird eine Gebotsrunde pro Jahr durchgeführt. Die Höhe der Zahlungen wird für alle ab dem 1. Januar 2017 neu in Betrieb genommenen Biomasseanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 150 Kilowatt bis 20 Megawatt durch Ausschreibungen ermittelt. Es werden nur Anlagen ausgenommen, welche vor dem 1. Januar 2017 nach dem Bundesimmissionschutzgesetz (BImSchG) oder einer sonstigen Bestimmung des Bundesrechts genehmigt wurden oder die einer Baugenehmigung bedurften und diese erhalten haben, wenn die Anlagen bis zum 31. Dezember 2018 in Betrieb genommen werden. Anlagen, die vor dem 1. Januar 2017 ausschließlich mit Biomasse betrieben wurden, können sich unabhängig von einer Mindestgröße an den Ausschreibungen beteiligen, wenn der Zahlungsanspruch nach dem EEG für den von ihnen erzeugten Strom zum Zeitpunkt des Ausschreibungstermins noch für höchstens acht Jahre besteht.

Der nächste Gebotstermin ist der 1.September 2018. Die Gebote müssen bis dahin am Bonner Standort der Bundesnetzagentur eingegangen sein. Das Ausschreibungsvolumen beträgt 225.807 Kilowatt. Der Höchstgebotswert beträgt 14,73 Cent pro Kilowattstunde. Für bestehende Biomasseanlagen ist der Höchstwert abweichend davon 16,73 Cent pro Kilowattstunde. Weitere Details, Vorgaben und Formulare finden Sie hier auf der Seite der Bundesnetzagentur.


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