Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 19. Juli 2018 * Biogasanlagen können Stromnetze mit einem prognosebasierten Gasmanagement effektiver stabilisieren. Der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion soll ausgebaut werden. Allerdings schwankt das Angebot an Wind- und Sonnenenergie. Die Verstromung von Biogas bietet die Möglichkeit, durch eine angepasste Produktion solche Schwankungen auszugleichen. Voraussetzung dafür ist, dass in den Anlagen immer genügend freie Speicherkapazität verfügbar ist.

Die Witterung beeinflusst die Kapazität der Biogasspeicher. Ist er zu voll, muss das überschüssige Methan abgefackelt werden. Deshalb ist es wichtig, mit ausreichend Puffer zu planen. Forscher des Deutschen Biomasseforschungszentrums DBFZ optimierten das Messverfahren und entwickelten ein Prognosetool, um den Füllstand bei unterschiedlichen Witterungsbedingungen möglichst genau vorhersagen zu können. Gleichzeitig erarbeiteten sie ein Modell für ein vorausschauendes Gasmanagement.

Das BINE-Projektinfo „Betrieb von Biogasanlagen an Strombedarf anpassen“ (07/2018) stellt verbesserte Systeme für Füllstandsmessungen und -prognosen vor und fasst die Empfehlungen für den Anlagenbetrieb zusammen. Weitere Infos zum Projekt finden Sie hier.


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