Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 11. Januar 2018 * Immer wieder stellt sich die Frage: „Wie können Biogasanlagen nach dem Ende der gesicherten EEG-Vergütung weiterhin wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll betrieben werden?“ Dies ist auch die Kernfrage des neuen Forschungsprojekts „Bioenergie – Potentiale, Langfristperspektiven und Strategien für Anlagen zur Stromerzeugung nach 2020“. Die Projektpartner sind das Deutsche Biomasseforschungszentrum gGmbH, die IZES gGmbH, die Universität Stuttgart, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH und die Next Kraftwerke GmbH.

Für einen Großteil der Biogasanlagen läuft in den Jahren 2025 bis 2035 die EEG-Förderung aus. Aus diesem Grund wollen die Projektpartner Geschäftsmodelle für die Zeit nach der gesicherten Vergütung identifizieren und evaluieren. In diesem Zusammenhang werden Daten von Bestandsanlagen ausgewertet und nach Konversionstechnologie, Größenklasse und EEG-Altersgruppe in Kategorien zusammengefasst. Anschließend wird ein Referenzszenario für die Nutzung der Bioenergie im Rahmen der Energiewende modelliert. Es werden verschiedene Energiewende-Szenarien bis 2035 simuliert, die Aufschlüsse über potenzielle Erlöse und Kostenoptimierungen der Einzelanlagen liefern sollen. Zusätzlich bewerten die Partner, wie und in welchem Umfang Bioenergieanlagen auch in Zukunft einen Beitrag zu einer nachhaltigen, wirtschaftlichen und sicheren Stromversorgung leisten.

Das Forschungsvorhaben läuft von November 2017 bis Oktober 2019. Die Ergebnisse werden den Anlagenbetreibern als Entscheidungshilfe zur Verfügung gestellt.


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