Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 27. November 2015 * (cli) * Der Ausbau erneuerbarer, aber fluktuierender Stromerzeugung durch Wind- und Sonnenenergie stellt die Stromversorgung vor eine große Herausforderung. Die stark schwankende Verfügbarkeit dieser Stromquellen erhöht die Anforderungen im Hinblick auf Versorgungssicherheit und Zuverlässigkeit. Um die Netzstabilität auch zukünftig sicherzustellen, müssen Potenziale im Bereich des Lastmanagements und neuer Speichertechnologien ermittelt werden. Im Rahmen des Programms „Energetische Biomassenutzung“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird das Vorhaben „BioStrom: Steuerbare Stromerzeugung mit Biogasanlagen“ gefördert. In diesem Fördervorhaben wurden Konzepte zum flexiblen Betrieb von Biogasanlagen entwickelt. Auf diesem Weg werden die Potenziale von Biogasanlagen aufgezeigt.

An diesem Projekt arbeiten Forscher des Instituts für neue Energie-Systeme (InES) der Technischen Hochschule Ingolstadt und die Ingenieure der UTS Biogastechnik GmbH gemeinschaftlich. Ziel ist es bereits bestehenden Biogasanlagen zu ermöglichen, als steuerbare Stromerzeuger zu arbeiten und sich damit an der Erhöhung der Netzstabilität zu beteiligen. Sowohl im technischen als auch im (genehmigungs-) rechtlichen Zusammenhang wurden konkrete Lösungen ausgearbeitet. Biogasanlagen können somit Lastmanagement betreiben und als steuerbare Stromerzeuger zum Einsatz kommen.

Weitere Informationen unter: https://www.energetische-biomassenutzung.de/de/presse/pressemitteilungen/details/article/biostrom-potenzial-zum-lastmanagement.html


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