Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 01. September 2015 * (cli) * Dezentrale Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) und elektrische Verbraucher können in Zukunft zu einem regionalen, virtuellen Kraftwerk vernetzt am Strommarkt teilnehmen. Zu diesem Fazit kam der von der TU Dresden koordinierte Forschungsverbund „Thermische und elektrische KWK-Vernetzung“, bei dem neben Forschern der Technischen Universität Dresden auch die Bergakademie Freiberg von 2011 bis 2014 die Realisierbarkeit von „Regionalen, virtuellen Kraftwerken“ auf Basis von Kraft-Wärme Kopplungsanlagen in Gebäuden untersucht hat.

Dies hat neben Wirtschaftlichkeit und Effizienz die Vorteile des Ausgleichs von Leistungsschwankungen und mehr Flexibilität. In Zukunft werden dezentrale Energie-Systeme weiter an Bedeutung gewinnen und vor allem in Privathaushalten und kleinen Gewerbebetrieben eingesetzte Mini- und Mikro-KWK Technologie rückt dadurch in den Fokus. Im Forschungsvorhaben wurde deshalb das Wechselspiel zwischen den Systemen und elektrischen Verbrauchern untersucht. Dabei wurde ein dezentrales Stromversorgungskonzept entwickelt, um die verschiedenen Wärme- und Stromverbraucher zu vernetzen. Wenn der Strommarkt die Randbedingungen erfüllt, können Mini- und Mikro-KWK-Anlagen an diesem teilnehmen. Die Wirtschaftlichkeit ist teilweise schon jetzt gegeben, aber für den breiten Einsatz müssen sie noch optimiert werden. Die gewonnen Erkenntnisse werden bis 2017 in der Praxis erprobt. Für diesen von der Verbundnetz Gas AG initiierten Feldversuch wurde eigens ein neuer Prototyp eines regionalen, virtuellen Kraftwerks entwickelt.

 

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