Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 25. August 2015 * (cli) Im Januar 2015 wurde in Loughgall, Nordirland von Weltec Biopower mit dem Bau einer 50-Kilowatt-Biogasanlage begonnen, welche von Gemüseproduzent Gilfresh Produce beauftragt wurde. Das Unternehmen produziert eine Vielzahl von Freiland-Erzeugnissen und verarbeitet diese zu Lebensmitteln. Die Gemüseabfälle, die beim Sortieren, Waschen und Verpacken anfallen, wurden bisher als Rinderfutter an Landwirte abgegeben und werden seit Juli 2015 mit dem Gemüsewaschwasser in die Anlage gegeben.

Als optimale Bevorratung ist den beiden 2.625 Kubikmeter messenden Edelstahl-Fermentern eine unterirdische Grube als Vorlager vorgeschaltet, ein 6.000 Kubikmeter großer Behälter für die gasdichte Gärrestlagerung. Neben den Gemüseresten werden außerdem Rindergülle, Hühnermist, GPS, Gras- und Maissilage eingebracht. Für die unterschiedliche Beschaffenheit der einzubringenden Stoffe ist die WELTEC-Lösung zum unterbrechungsfreien Eintrag bestens geeignet. Der MULTIMix garantiert eine kontinuierliche Verwertung und Homogenisierung der Substrate sowie auch einen stabilen Anlagenbetrieb. Durch das Zusammenspiel mit einem 80 Kubikmeter großen Feststoffdosierer wird die optiomale Zerkleinerung und intensive Durchmischung des Gemüseabfalls und der langfaserigen Silage gesichert. Durch die gute Vorverarbeitung der Stoffe werden nicht nur die biologische Zersetzung und die effiziente Gasausbeute  sondern auch der niedrige Energieverbrauch der Anlage gesichert. Gilfresh-Gründer Giplin: „Mit einer Biogasanlage können wir einerseits unseren Wachstumskurs und andererseits unsere ökologischen Ziele verfolgen.“ Er freut sich sehr über die Zusammenarbeit mit Weltec, da er mit seinem Unternehmen für eine konsequente Ressourcenschonung eintritt. Circa 40 Prozent des vom 500-Kilowatt-BHKW erzeugten Stroms können im eigenen Produktionsprozess verwertet werden. Der Nutzungsgrad soll noch weiter steigen, weil die Erweiterung der Kühllagerkapazität ansteht. Der überschüssige Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist. Die Prozesswärme wird zum Beheizen der Firmengebäude und für die Fertigung ausgekoppelt. Für die Briten sind solche Projekte notwendig, damit bis zum Jahr 2020 15 Prozent des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen bereitgestellt werden. Darüber hinaus soll der CO2-Ausstoß bis dahin gegenüber 1990 um rund drei Viertel gesenkt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.weltec-biopower.de




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