Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Bundeslandwirtschaftsministerium und Bundesforschungsministerium stärken Pflanzenforschung in Deutschland

Straubing, 20. Juli 2015 * (cli) *  Die weiter wachsende Zahl an Menschen muss mit ausreichend Lebensmitteln, Rohstoffen und Energie versorgt werden und dies ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bündeln nun ihre Förderinstrumente zu einer gemeinsamen Initiative in der Pflanzenforschung, denn Pflanzen spielen in dieser Versorgung eine zentrale Rolle. Mit dieser Vereinbarung soll die Pflanzenforschung und - züchtung in Deutschland noch stärker unterstützt werden und die internationale Wettbewerbsfähigkeit und Spitzenposition der deutschen Pflanzenforschung erhalten und ausgebaut werden. Dafür werden rund 64 Millionen Euro bereitgestellt. Christian Schmidt, Bundeslandwirtschaftsminister, fokussiert sich auf die innovative Forschung in der Pflanzenzüchtung und zur Erhaltung der Biodiversität. Sein oberstes Ziel ist, dass „… wir unsere natürlichen Ressourcen schonen und genauso effizient wie nachhaltig nutzen.“. Er betonte, dass eine ressourcenschonende, qualitativ hochwertige pflanzliche Erzeugung von zentraler Bedeutung für die deutsche Landwirtschaft sei. Er stellte heraus: „ Unsere ökologische und konventionelle Landwirtschaft leistet einen wertvollen Beitrag, um der global zunehmenden Nachfrage nach gesunden Nahrungs- und Futtermitteln sowie nach schnell nachwachsenden Energie-Rohstoffen unter veränderten Umwelt- und Klimabedingungen gerecht zu werden. Dafür braucht sie ertragsstarke und -stabile Pflanzensorten, die sich gut an unterschiedliche Anbau- und Umweltbedingungen anpassen können, gleichzeitig aber einen verminderten Ressourcenbedarf aufweisen.“ Das Bundesministerium für Bildung und Forschung will damit anwendungsnahe interdisziplinäre Verbundprojekte der Grundlagenforschung sowie die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses fördern. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka sagte hierzu: „Getreide, das auch bei Trockenheit und auf mageren Böden gedeiht. Früchte, mit einem besonders hohen Gehalt an gesunden Stoffen. Pflanzen, die wertvolle Rohstoffe liefern. Die Beispiele zeigen, welchen wichtigen Beitrag die Pflanzenforschung leisten kann, um Herausforderungen wie den weltweit wachsenden Bedarf an Nahrungsmitteln oder den Klimawandel zu bewältigen. Deshalb ist es so wichtig, dass Pflanzenzüchter und Agrarwissenschaftler gemeinsam ihre Bemühungen steigern, um die Eigenschaften von Pflanzen zu verbessern und sicherzustellen, dass ihr Anbau umweltschonend ist und gleichzeitig gute Ernteerträge bringt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.fnr.de/projekte-foerderung/nachwachsende-rohstoffe/foerderschwerpunkte/#c25934  und http://www.fnr.de/fileadmin/fnr/pdf/BK_Pflanzenzuechtung_Ressourceneffizienz_01.pdf

 


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