Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 11. Mai 2015 * (cli) * Durch den Anbau eines breiten Spektrums an Pflanzenarten wird ein vielfältiger Energiepflanzenanbau in alternativenAnbausystemen und steigert zudem die Biodiversität in der Agrarlandschaft. Durch die kurze Vegetationszeit können Buchweizen und Quinoa als eine Bereicherung und flexibel in Fruchtfolgen integriert werden. Im Rahmen eines mehrjährigen Projekts testeten Wissenschaftler des Technologie- und Förderzentrums (TFZ) die beiden auf ihre Nutzung als Biogassubstrat. An zwei Standorten wurden zu je zwei Saatterminen verschiedene Buchweizen- und Quinoasorten auf die Parameter Trockenmasseertrag, Trockensubstanzgehalt, Substratqualität, Methanausbeute, Methanhektarertrag, Wassernutzungseffizienz, Spurenelemente sowie den Einfluss einer gestaffelten Stickstoffdüngung auf Ertragsleistung und Abreife getestet. Dr. Maendy Fritz, Sachgebietsleiterin Rohstoffpflanzen und Stoffflüsse, fasst zusammen: „Die Ergebnisse zeigen, dass Buchweizen und Quinoa als Biogassubstrat erfolgsversprechend sind. Durch das weite Saatfenster können beide Kulturen sehr gut in Biogas- und Marktfruchtfolgen integriert werden und die Vegetationslücke im Sommer effizient nutzen.“ Beide Kulturen bieten viele Vorteile klassischer Zwischenfrüchte wie einer Bodenverbesserung, Erosionsschutz und Humusaufbau. Ein weiterer ökologischer Mehrwert ist das lange Blütenangebot. Ein stärkerer Anbau von Buchweizen und Quinoa kann die Akzeptanz des Energiepflanzenanbaus verbessern ohne für den Landwirt hohe wirtschaftliche Einbußen zu bedeuten. Die Ergebnisse des Projekts sind im TFZ-Bericht 39 zusammengefasst.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.tfz.bayern.de/mam/cms08/service/dateien/tfz-bericht_39_buchweizen_quinoa.pdf und http://www.tfz.bayern.de/service/presse/104885/index.php

 


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