Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V.


Straubing, 20. Januar 2015 * (cli) * Das Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing hat Ende Dezember einen neuen Forschungsbericht zu „Screening und Selektion von Amarantsorten und -linien als spurenelementreiches Biogassubstrat“ (TFZ- Bericht 37) veröffentlicht. Amarant ist eine Pflanze mit großer Historie und wurde bereits von den Hochkulturen Südamerikas geschätzt. Das Fuchsschwanzgewächs hat Potenzial als Energiepflanze die Vielfalt der Fruchtfolgen zu erhöhen und kann zudem mit den farbigen Rispenständen das Landschaftsbild bereichern. Wissenschaftler am TFZ erforschen bei einem umfangreichen Sortenscreening die pflanzenbaulichen Ansprüche der Kultur sowie ihr Abreifeverhalten vor dem Hintergrund des bayerischen Klimas.

Generell wird der Energiepflanze ein großes Potenzial in der Biogaserzeugung zugesprochen; um die Pflanze unter bayerischen Anbaubedingungen erfolgreich anzubauen, muss sie allerdings noch weiter züchterisch bearbeitet werden. Denn bisher erreichen die Trockensubstanzgehalte noch nicht das erwünschte Niveau für eine verlustarme Silierung. Dafür punktet Amarant mit außergewöhnlich hohen Spurenelementgehalten, die für Mikroorganismen im Biogasfermenter lebensnotwendig sind. Gefördert wurde das Projekt vom bayerischen Landwirtschaftsministerium. Auch die Frage, wie Amarant aussieht wird geklärt, denn ab Mai kann die Energiepflanze in den vom TFZ angelegten Schaugärten in Straubing begutachtet werden. Außerdem findet man auf der TFZ Homepage weitere Informationen zu anderen alternativen Energiepflanzen.

 Weitere Infos unter: http://www.tfz.bayern.de/service/publikationen/047019/index.php


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