Cellulose Fibres Conference 2024

C.A.R.M.E.N. ist Partner der Cellulose Fibres Conference 2024

Die steigende Nachfrage nach erneuerbaren Fasern trifft auf bio-basierte und biologisch abbaubare Cellulosefasern als bahnbrechende Lösung für die Zukunft

Die Erfolgsgeschichte der Cellulose Fibres Conference wird vom 13. bis 14. März 2024 in Köln fortgesetzt (vor Ort und online). Die einzigartige Veranstaltung präsentiert neue Potentiale für Cellulosefasern vor allem in den Bereichen Textilien, Hygieneprodukte und Verpackungen.

Mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) zwischen 5 und 10 % verzeichneten Cellulosefasern im vergangenen Jahrzehnt eine Erfolgsgeschichte auf dem Textilmarkt. Zeitgleich etablieren sie sich zunehmend auch in anderen Anwendungen wie Hygieneprodukten und Verpackungen. Aktuelle Studien prognostizieren für die Entwicklung des globalen Cellulosefaser-Marktes in den folgenden fünf Jahren vielversprechende Tendenzen. Damit sind Cellulosefasern die am schnellsten wachsende Fasergruppe in der Textilindustrie und der größte Investitionssektor der globalen Kreislaufwirtschaft.

Die Hauptquelle zur Herstellung von Stapelfasern oder Filamenten wie Viskose, Lyocell, Modal, Acetat oder anderen Arten von Cellulosefasern ist holzbasierter Chemiezellstoff. Gleichzeitig etablieren sich auf globaler Ebene neue Quellen für Cellulose aus landwirtschaftlichen Abfällen und Fasern, aus Papierzellstoff oder auch recycelten Textilien. Diese bringen eine Vielzahl neuer Faserquellen, innovativer Unternehmen, neuer Technologien sowie neuartiger Verarbeitungsmethoden und Ideen mit sich.

Für das Recycling und die Verarbeitung von Textilien und Mischgeweben aus Cellulose bestehen eine Reihe von Hürden. Wie können Technologien zur Überwindung dieser Hindernisse beitragen? Wie können Märkte die Kreislauffähigkeit von Materialien erreichen? Wie kann die Cellulosefaserindustrie zur Nachhaltigkeit und Kreislauffähigkeit des Textilsektors und anderer Branchen beitragen? Wie können Faserhersteller recycelte Textilien oder andere cellulosereiche Materialien als Rohstoffe für innovative Fasern verwenden, wie sie von Markenherstellern für eine Vielzahl von Anwendungen gewünscht werden? 

Die Cellulose Fibres Conference 2024 (www.cellulose-fibres.eu), die am 13. und 14. März 2024 in Köln sowie online stattfindet, diskutiert diese und zahlreiche weitere Schlüsselthemen rund um das Thema Cellulosefasern.

Streben nach nachhaltigen Textilkreisläufen

Die Europäische Kommission hat den Übergang zu Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft für verschiedene Industriezweige und insbesondere für den Textilsektor zu einem Schwerpunktthema erklärt. Diese Zielsetzung fordert eine neue Denkweise in Bezug auf Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der Textilwirtschaft. Die zugehörigen Prozesse beginnen schon mit der Materialauswahl der zur Textilherstellung verwendeten Fasern. Generell können Textilfasern aus erneuerbaren und nicht-erneuerbaren Ressourcen hergestellt werden. Ein erster Schritt zur Verbesserung der Nachhaltigkeit von Textilien besteht daher im Wechsel von nicht-erneuerbaren zu erneuerbaren Fasern. Infolgedessen verzeichnet die Nachfrage nach erneuerbaren und nachhaltigen Fasern in der Textilindustrie einen stetigen Anstieg.

Naturfasern wie Hanf oder Baumwolle allein können diesen steigenden Bedarf an nachwachsenden Rohstoffen nicht decken. Cellulosefasern bieten hier eine zusätzliche wie effektive Lösung. Auch recycelte Textilien etablieren sich zunehmend als leicht verfügbare Quelle für Cellulosefasern. 

Cellulose ist der Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände und somit ein natürliches Polymer. Folglich ist sie nicht nur bio-basiert, sondern auch biologisch abbaubar. Selbst im Meer verursacht ihr Abbau kein Mikroplastik. Die verschiedenen Produktionstechnologien zur Gewinnung von Cellulose aus Pflanzen können auch für das Recycling von Cellulose verwendet werden und ermöglichen auf diesem Wege eine Kreislaufführung des Materials.

Vernetzung der wichtigsten Akteure entlang der gesamten Cellulose-Wertschöpfungskette 

Die Konferenz 2023 brachte 230 Teilnehmende aus 27 Ländern zusammen und würdigte vielversprechende Cellulose-Innovationen und wichtige Akteure. Die Cellulose Fibres Conference 2024 wird die gesamte Wertschöpfungskette von Lignocellulose, Zellstoff, Cellulosefasern wie Rayon, Viskose, Modal oder Lyocell und neue Entwicklungen bis hin zu einer breiten Palette von Anwendungen abdecken: Textilien aus erneuerbaren Fasern, Vliesstoffe wie Feuchttücher sowie neue Anwendungsfelder, etwa Verbundwerkstoffe, Hygieneprodukte, Verpackungen oder Nanocellulose in der Lebensmittelindustrie. Die Konferenz verspricht tiefe Einblicke in die Zukunft der Cellulosefasern, die aktuelle Trends der Kreislaufwirtschaft, des Recyclings und nachhaltiger Kohlenstoffkreisläufe perfekt aufgreift.

Aufruf zur Einreichung von Postern

Die Konferenz wird von einer Poster-Ausstellung begleitet. Poster-Beiträge können bis zum 15. Februar 2024 via https://cellulose-fibres.eu/call-for-posters/ eingereicht werden. 

Leistungspakete: Sponsoring – Ausstellung – Werbung

Die Konferenz wird von einer Fachausstellung begleitet und bietet Unternehmen eine breite Auswahl an Sponsoring-Möglichkeiten, um die Sichtbarkeit und Wirkung auf der Konferenz zu maximieren. Buchungsmöglichkeiten zur Fachausstellung stehen unter https://cellulose-fibres.eu/exhibition-booking/ zur Verfügung. Weitere Informationen zum Sponsoring sind unter https://cellulose-fibres.eu/sponsoring/ erhältlich. 

Anmeldung zur Konferenz

Die Anmeldegebühr beträgt 995 EUR (exkl. 19 % MwSt.) für beide Tage und 690 EUR (exkl. 19 % MwSt.) für die virtuelle Teilnahme. Registrierungen sind unter https://cellulose-fibres.eu/registration/ möglich.