C.A.R.M.E.N. e.V. informiert zu „Nahwärmeprojekte mit Energieholz für Kommunen –Erfolgsfaktoren und Förderprogramme“

Holzenergie ist ein Baustein der kommunalen Energiewende. Nur mit einer konsequenten Umstellung auf erneuerbare Heizsysteme, die von einer beschleunigten Sanierung des Gebäudebestandes begleitet wird, kommt man den Zielen der Klimaneutralität näher. Dabei spielt der Ausbau von Nahwärmenetzen eine wichtige Rolle, denn er ermöglicht es ganzen Ortschaften und Stadtteilen unabhängig von fossilen Energieträgern zu werden. Angesichts der zunehmenden Reglementierung des Einbaus von Ölheizungen und den steigenden CO2- Preisen für Heizöl und Erdgas fällt die Idee einer gemeinschaftlichen Lösung bei vielen kommunalen Entscheidungsträgern, Hausbesitzer*innen und Gewerbetreibenden derzeit auf fruchtbaren Boden. Eine Nahwärmeversorgung bringt nicht nur mehr Komfort, sondern oft auch wirtschaftliche Vorteile, da Wärme im Verbund meist kosteneffizienter bereitgestellt werden kann als bei Einzelheizungen.

Die Wärmeerzeugung ist bei Nahwärmenetzen prinzipiell technologieoffen, gerade im ländlichen Raum stellen aber häufig Hackschnitzel- oder Pelletkessel einen Großteil der Wärme bereit. Wie die Kommune vor Ort ein solches Projekt umsetzen kann und was bei der Planung beachtet werden muss, vermittelt C.A.R.M.E.N. e.V. in einem dreistündigen WebSeminar am 17. Juni 2021 um 14.00 Uhr. Es zeigt die Chancen und Grenzen eines Nahwärmeverbundes auf und informiert über grundlegende Besonderheiten der Holzheiztechnik im mittleren und großen Leistungsbereich. Zudem geben die Referierenden einen Überblick über die aktuellen Förderprogramme des Bundes und des Freistaats Bayern.

Die kostenfreie Online-Veranstaltung richtet sich insbesondere an Bürgermeister, Gemeinderäte, Waldbauern und Landwirte sowie alle inhaltlich und fachlich Interessierten.

Die Anmeldung erfolgt über den Software-Anbieter edudip GmbH mit dem folgenden Anmeldelink:
https://www.edudip.com/de/webinar/carmen-webseminar-nahwarmeprojekte-mit-energieholz-in-ihrer-kommune-erfolgsfaktoren-und-forderprogramme/1106862