Bayerwald Landkreise ermöglichen zusammen mit Rottal-Inn die Fortsetzung der Netzwerkarbeit


(Straubing, Freyung; 28.04.2016) Sechs Landkreise in Ostbayern führen in Kooperation mit der regionalen Holzbranche und dem C.A.R.M.E.N. e.V., Straubing, die seit 2008 etablierte Holz-Informationsarbeit als „Netzwerk Forst und Holz“ fort. Zunächst bis Juni 2019. Im Mittelpunkt stehen die Motivation zur Holzverwendung beim Bauen und Wohnen und die Vernetzung der Branchenbetriebe. Die letzte und damit entscheidende Sitzung fand am 25.04.2016 in Freyung statt.

 

Das Netzwerk zur Steigerung der Holzverwendung in Niederbayern und der Oberpfalz

Das Netzwerk Forst und Holz ist ein Angebot für alle Holzbetriebe in den Landkreisen Cham, Deggendorf, Freyung-Grafenau, Passau, Regen, Rottal-Inn und Straubing-Bogen.  Unser Ziel ist es, Sie in Ihrer Arbeit mit und für Holz zu unterstützen und so die Wertschöpfung in Ihrem Betrieb zu erhöhen. Seit Mai 2013 arbeitet das Netzwerk Forst und Holz unter dem Dach des C.A.R.M.E.N. e.V., Centrales Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk, in Straubing. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Cluster-Initiative Forst und Holz in Bayern und proHolz Bayern bestehen zudem beste Verbindungen zu der Bayerischen Landespolitik und den Bayerischen Hochschulen sowie auch weiterhin zu den beteiligten Landkreisen.

Wir freuen uns, wenn wir mit Ihnen für unser Holz eintreten können. Kommen Sie doch einfach auf uns zu!

foerderdreiklang  Die Einrichtung des Netzwerks Forst und Holz wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

06a 2016Am Montag, den 07. März 2016, fand im Hotel Asam in Straubing das 23. C.A.R.M.E.N.-Forum statt. Rund 180 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden durch Vorträge und eine Podiumsdiskussion auf den neuesten Stand beim Thema „Bioökonomie – Lösungen für die Zukunft" gebracht. Wie wichtig diese auf dem Weg zur Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen ist und welche Chancen die Bioökonomie ermöglicht, betonte auch der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner.

waldschild proholz 2Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzverwendung sind aktive Zukunftsvorsorge und die Grundlage artenreicher und stabiler Wälder, die unserer Landschaften prägen und von vielen Bürgern geschätzt werden. Mit der Aktion Waldschild will proHolz Bayern den Waldbesuchern die Notwendigkeit von gezielten waldbaulichen Maßnahmen ins Bewusstsein rufen. An der Entwicklung der Schilder beteiligt waren auch der C.A.R.M.E.N., das Centrale Agrar-Rohstoff Marketing- und Energie-Netzwerk e.V. mit Sitz in Straubing sowie die Forstwirtschaftliche Vereinigung Niederbayern beteiligt.

clusterstudie2015 broschürePlatz eins bei Umsatzwachstum und Beschäftigung: Nirgendwo sonst in Deutschland boomt die Forst- und Holzwirtschaft so wie im Freistaat. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) und der Firma Knauf Consulting, die Forstminister Helmut Brunner in Auftrag gegeben hatte.
Danach ist der Jahresumsatz der Branche zwischen 2005 und 2013 von 31 auf rund 37 Milliarden Euro gestiegen, wie der Minister jetzt in München mitteilte. Das durchschnittliche Umsatzwachstum von jährlich 3,3 Prozent erwirtschaften rund 196 000 Beschäftigte, mehr als in allen anderen Ländern. „Damit ist die Forst-, Holz- und Papierwirtschaft wirtschafts- und gesellschaftspolitisch ein echtes Schwergewicht“, so Brunner. Die Studie attestiert der Gesamtbranche sogar weitere nachhaltige Wachstumspotenziale – dank guter Rohstoffversorgung, bestens qualifizierter Beschäftigter, leistungsfähiger Unternehmen sowie aufnahmefähiger Märkte.