Glossar

W

Waldhackgut
Waldrestholz
Wärmeleitfähigkeit
Wärmeleitfähigkeitszahl (l)
Wärmepumpe
Wärmerückgewinnung
Wärmespeicher
Wassergehalt
Wasserstoff
Wasserröste
Watt / Kilowattstunde
Weichholz
Wellen
Wiederverwertung von Kunststoffabfällen (Recycling)
Wirkungsgrad


Waldhackgut
Hackgut, das aus Hackholz hergestellt wird.

Waldrestholz
Naturbelassenes und daher unbelastetes Holz, das direkt aus den Forsten stammt. Sowohl Stämme als auch daraus gewonnene Hackschnitzel werden als Waldrestholz bezeichnet.

Wärmeleitfähigkeit
Mit dieser Kennzahl werden Dämmstoffe qualifiziert. Die Wärmeleitfähigkeit l wird mit einem genormten Messverfahren aus dem Wärmestrom ermittelt, der pro Meter Schichtdicke und bezogen auf den Temperaturunterschied in Kelvin von einem Baustoff durchgelassen wird. Die Einheit ist W/mK (Watt/Meter x Kelvin). Ein schlechter Wärmeleiter, also gute Wärmedämmstoffe haben ein Lambda kleiner als 0,08 W/mK. Im Vergleich: Kupfer, ein guter Wärmeleiter hat beispielsweise ein Lambda von 380 W/mK, Flachs als Dämmstoff 0,036 W/mK. Je kleiner demnach die Wärmeleitfähigkeit eines Baustoffes ist, desto besser ist das Wärmedämmvermögen. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Laborwert, der auf trockene Baustoffe bezogen ist. Da aber Feuchtigkeit Wärme gut leitet, wird die Wärmeleitfähigkeit in hohem Maße vom Feuchtegehalt und dem Entfeuchtungsverhalten von Baustoffen beeinflusst; Naturbaustoffe haben somit den Vorteil, dass sie Feuchtigkeit gut resorbieren und abgeben können.

Wärmeleitfähigkeitszahl (l)
Größenunabhängige Materialeigenschaft. Die Wärmeleitfähigkeitszahl gibt an, welche Wärmemenge von der einen Seite eines Bauteils mit 1 m2 Fläche und 1 m Dicke bei einem Temperaturunterschied von 1 K (1Kelvin entspricht 1 Grad C) zwischen innen und außen in 1 Sekunde zur anderen Seite geleitet wird. Diese Eigenschaft hat die Maßeinheit J/smK bzw. üblicher W/mK (Watt / Meter x Kelvin). Je kleiner die Wärmeleitfähigkeitszahl eines Baustoffs ist, um so besser ist seine Wärmeisolierfähigkeit (z.B. Beton: l= 2,1 und Korkplatten: l= 0,045). In bautechnischen Anwendungen wird zu meist ein lR verwendet (R= Rechengröße) bei dem das R symbolisiert, daß es sich um einen experimentell ermittelten Durchschnittswert handelt, der Meßungenauigkeiten etc. vernachlässigt.

Wärmepumpe
Einrichtung, die einen Wärmestrom aus einer Wärmequelle, z. B. Grundwasser, Oberflächenwasser, Erdreich, Außenluft, Abluft bei niederen Temperaturen aufnimmt (kalte Seite) und unter Aufwand hochwertiger Energie bei höheren Temperaturen wieder abgibt (warme Seite).

Wärmerückgewinnung
Maßnahmen zur Rückführung von Abwärme in das selbe System.

Wärmespeicher
Können erforderlich sein um Wärme in verbrauchsschwachen Zeiten zu speichern die thermische Zeitkonstante des Systems zur Verringerung der Starthäufigkeit zu erhöhen.

Wassergehalt
Anteil des im Brennstoff enthaltenen Wassers, angegeben in Prozent der Masse, bezogen auf die Masse des wasserhaltigen Brennstoffes.

Wasserstoff
ein brennbares Gas mit hohem Energiegehalt, das zum Beispiel in Brennstoffzellen zur Stromerzeugung eingesetzt wird.

Wasserröste
Vorgang bei der Flachsernte, der dazu dient, die Fasern, vergleichbar mit der Feldröste, natürlich aufzuschließen. Früher wegen ihrer Witterungsunabhängigkeit am verbreitetsten. Bei der Wasserröste wurde das gebündelte Flachsstroh in Teiche und Wasserbassins gelegt. Im Wasser finden dieselben pektin- und ligninlösenden Prozesse statt, wie bei der Feldröste, nur ist dieser Prozess kontrollierbar. Da man für eine Tonne Flachsstroh ca. fünf Tonnen Wasser benötigt, die dann sehr stark verschmutzt sind, wurde dieser Prozess in Mitteleuropa verboten. Früher wurden durch die Flachsröste viele natürliche Teiche und Gewässer so stark verschmutzt, dass sie "umkippten".

Watt / Kilowattstunde
Energieeinheit nach dem internationalen Einheitensystem. 1 Watt ist die Einheit für Leistung, Energiestrom und Wärmestrom. Watt ist identisch mit 1 Joule pro Sekunde.

Weichholz
Holz mit einer mittleren Darrdichte bis 550 kg/m3 (Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Erle, Weide und Pappel)

Wellen
Stückholz mit einer Länge von 70-100 cm

Wiederverwertung von Kunststoffabfällen (Recycling)
Die deutsche Abfallgesetzgebung (Kreislaufwirtschaftsgesetz, insbesondere Verpackungsverordnung) fordert nach der Vermeidung (höchste Priorität) die Wiederverwertung (werkstoffliches bzw. stoffliches Recycling) von Reststoffen ("Abfall"). Nur wenn nicht wiederverwertet werden kann, ist die Verbrennung und Deponierung zulässig. Unter werkstofflicher Wiederverwertung versteht man im Falle von Kunststoffen das Regranulieren und erneute Verarbeiten von Kunststoffabfällen. Aufgrund von Problemen, die durch Verunreinigungen (z.B. bei Verpackungen mit Lebensmittelresten, aber auch durch Additive und Druckfarben) und mangelnde Sortenreinheit (Massenkunststoffe PP, PS, PE, PVC) entstehen, wird zunehmend stoffliches Recycling bevorzugt. Bei letzterem hat sich unter zahlreichen Verfahren (z.B. Pyrolyse, Kunststoffhydrierung) die Behandlung in Hochöfen der Stahlindustrie (Reduktion von Erz zu Roheisen durch Kunststoffoxidation) als das wirtschaftlichste erwiesen. Die Kompostierung ist als Methode der stofflichen Wiederverwertung abfallrechtlich anerkannt.

Wirkungsgrad
Der Wirkungsgrad ist allgemein das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand, bei einer Maschine beispielsweise das Verhältnis von abgegebener zu zugeführter Leistung. Bei Wärmeerzeugern ist stets zwischen Wirkungsgrad und Nutzungsgrad zu unterscheiden. Der Nutzungsgrad ist kein Verhältnis von Leistungen, sondern das Verhältnis von Wärmemengen. (Quelle: Wikipedia)



X

kein Eintrag



Y

kein Eintrag



Z

Zellstoff
Zellulose
Zucker
Zuckeralkohole
Zündtemperatur
Zyklon
Zyklonflugasche


Zellstoff
Cellulosefasern, durch chemischen Aufschluss des Holzes gewonnen. Holzbestandteile wie Lignin und Hemicellulosen wurden abgetrennt.

Zellulose
(Cellulose) ist sowohl von der Menge als auch von ihrer Verbreitung her das häufigste und bedeutendste Biopolymer in der Natur. Zellulose ist ein wasserunlösliches Polysaccharid der formalen Bruttozusammensetzung (C6H10O5). Nahezu alle Zellwände der lebenden und abgestorbenen Pflanzenteile bestehen aus Zellulose; diese verleiht den Pflanzen Festigkeit und macht sie gegen den Einfluss des Regens unempfindlich. Die Zellulose der verwesenden Pflanzenteile wird durch Bakterien und Pilze unter Aufbau körpereigener Stoffe zu Kohlenstoffdioxid und Wasser abgebaut. Im Holz ist die Zellulose (40 bis 50%) mit Lignin (20 bis 30%) und anderen Begleitsubstanzen (10 bis 30% Polyosen und andere Zellulosefreie Bestandteile sowie ca. 1% Mineralstoffe) vergesellschaftet.

Zucker
Umgangssprachlich versteht man unter Zucker v.a. raffinierten Zucker und Halbweiszucker. Für den Gesetzgeber gehören dazu auch Produkte wie Flüssigzucker, Invertzuckersirup usw.

Zuckeralkohole
Gruppenbezeichnung für die aus Monosacchariden durch Reduktion der Carbonylfunktion entstehenden Polyhydroxy-Verbindungen, die keine Zucker sind, dennoch aber süß schmecken. Sie werden deshalb z.T. als Zuckeraustauschstoffe in der Ernährung eingesetzt (z.B. Sorbit aus Stärke), alternative Verwendung finden sie in chemischen Synthesen, z.B. für Polyurethane.

Zündtemperatur
Die niedrigste Temperatur, bei der sich ein dampfförmiges Luft/Lösemittel-Gemisch in einer genormten Apparatur an einer erhitzten Wand entzündet.

Zyklon
Zyklone sind Fliehkraftabscheider, die Stäube aus der Luft oder aus Suspensionen entfernen.

Zyklonflugasche
Als feine Partikel in den Rauchgasen mitgeführte feste, überwiegend anorganische Brennstoffbestandteile, die als Stäube im Wendekammer- und Wärmetauscherbereich der Feuerung sowie in, dem Kessel nachgeschalteten Fliehkraftabscheidern (Zyklonen) anfallen.

 

 
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