TA Luft
Tenside
Tetrahydrocannabinol (THC)
Therm. Nutzungsgrad
Thermische Leistungen
Thermischer Wirkungsgrad
Thermoplastisch
Toastung von Extraktionsschrot
Toxizität
Treibhauseffekt
Triglyceride
Trockensubstanz
Trocknendes Öl
TA Luft
Abkürzung für Technische Anleitung (TA) zur Reinhaltung der
Luft, eine Allgemeine Verwaltungsvorschrift auf der Grundlage des Bundes-Immissionsschutzgesetzes.
Diese beinhaltet die Umsetzung der im letzteren nicht genauer festgelegten
gesetzlichen Anforderungen für genehmigungsbedürftige Anlagen
in Form von Grenzwerten. Die TA Luft von 1974 wurde 1983 erstmals novelliert.
Dabei wurden nach dem eingeführten Vorsorgeprinzip Auflagen für
genehmigungspflichtige Anlagen so formuliert, dass die Anforderungen
um so schärfer wurden, je größer das Risikopotential
der betroffenen Schadstoffe eingestuft wurde. sind unbedingt einzuhalten.
Die TA Luft enthält einzuhaltende Emissionswerte, Grenzwerte, Immissionswerte
und im besonderen Schwellenwerte für staub- und gasförmige
Stoffe.
Tenside
Tenside ist die von lat. tensio = Spannung abgeleitete Bezeichnung für
Substanzen, die die Grenzflächenspannung herabsetzen. Tenside verfügen
über einen charakteristischen Aufbau und weisen mindestens eine
hydrophile und eine hydrophobe funktionelle Gruppe auf.
Tetrahydrocannabinol (THC)
Inhaltsstoff der Cannabis-Arten mit psychotroper Wirkung und einer Reihe
anderer pharmakologischer Effekte. THC besitzt, z.B. neben der schädigenden
Wirkung auf das Gehirn auch immunsuppressive und cytostatische Eigenschaften,
weswegen es gegen Nebenwirkungen der Krebstherapie eingesetzt werden
kann.
Therm. Nutzungsgrad
Der therm. Nutzungsgrad ist das Verhältnis der genutzten therm.
Energie (Wirkleistung *Zeit) zur Wärmeenergie der zugeführten
Brennstoffmenge bezogen auf HU innerhalb einer längeren Zeitdauer.
Thermische Leistungen
Für die Auslegung der wärmetechnischen Komponenten hat der
Hersteller für die ISO-Standard-Leistung die nutzbare Kühlmittel-
und gegebenenfalls Ölwärmeleistung sowie, die thermische Leistung
aus dem Abgas unter Berücksichtigung einer unteren Abgasaustrittstemperatur
nach dem Wärmeüberträger anzugeben. Die Strahlungswärme
ist bezogen auf die ISO-Standard-Leistung.
Thermischer Wirkungsgrad
Der thermische Wirkungsgrad ist das Verhältnis der erzeugten thermischen
Leistung zur Wärmeleistung der zugeführten Brennstoffmenge
bezogen auf HU.
Thermoplastisch
In erwärmtem Zustand formbar.
Toastung von Extraktionsschrot
Beim Toasten wird das im Schrot enthaltene Lösungsmittel entfernt
und zurückgewonnen. Zusätzlich wird der Schrot getrocknet.
Toxizität
s. Aquatoxizität
Treibhauseffekt
Schlagwort, das die Eigenschaft der Atmosphäre verdeutlicht, einfallendes
sichtbares Licht weitgehend durchzulassen, die längerwellige Rückstrahlung
aber stärker zu absorbieren. Der natürliche Treibhauseffekt
hebt die durchschnittliche Erdoberflächentemperatur von -18 °C
auf 15 °C. Treibhausgase wie Kohlenstoffdioxid oder Fluorchlorkohlenwasserstoffe
führen zu einer Verstärkung des Treibhauseffektes.
Triglyceride
Bezeichnung für Ester des Glycerins, dessen 3 Hydroxygruppen durch
Carbonsäuren verestert sind.
Trockensubstanz
Nach standardisierten Verfahren ermittelter, nicht verdampfter Anteil
eines Stoffes. Die beim Trocknen eintretende Gewichtsabnahme eines Stoffes
wird als Trockenverlust bezeichnet. Die meisten Verfahren zur Ermittlung
der Trockenmasse bei organischen Substanzen finden bei einer Temperatur
von 105 Grad Celsius statt, wobei der Großteil des enthaltenen
Wassers, aber auch andere flüchtige Komponenten verdampfen. Die
Summe aus Trockenmasseanteil und Trockenverlust ergibt dabei nicht notwendigerweise
(in den meisten Fällen aber annähernd) einhundert Prozent.
Trocknendes Öl
hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren. Daher
wird es durch Luftsauerstoff leicht oxidiert. Dabei verfestigt sich
das Öl und bildet eine Firnis aus.
Vegetationsmatten
z.B. aus Flachsvlies, dienen der Anzucht diverser Kulturen
Verbundbetrieb
Zusammenschalten von Kraftwerken und Netzen, um Betriebstörungen
zu vermindern und auftretende Spitzenlasten auszugleichen.
Verkleisterung
Bei charakteristischen Temperaturen beginnt die Zerstörung und
Auflösung der Stärkekörner im Wasser (Verkleisterungspunkt).
Die Oberfläche vergrößert sich stark, die adhäsiven
Eigenschaften der Polysaccharide kommen zum Tragen.
Verzuckerung
Bildung von niedermolekularen Sacchariden als Ergebnis des (enzymatischen)
Stärkeabbaus.
Verzuckerungsprodukte
Häufig verwendeter Sammelbegriff für fermentativ, oxidativ
oder säurekatalysiert abgebaute Stärken und daraus gewonnene
Folgeprodukte wie z.B. Zuckeralkohole.
Vollastbenutzungsdauer
Quotient aus der jährlich erzeugten Energie (z. B. Wärmemenge)
und der Nennleistung einer Anlage zur Energieumwandlung.
Vorfrucht
Die Reihenfolge der Fruchtfolge sollte so gewählt werden, das die
Vorfrucht positive Effekte (z.B. Ertragssteigerung, geringere Krankheitsempfindlichkeit,
Qualitätsförderung) auf die Folgefrucht hat.