Kapokbaum / Kapokfasern
Kappholz
Katalysator
Kenaf
Kessel- oder Wärmetauscherasche
Klopffestigkeit
Kohlenhydrate
Kohlenstoff (C)
Kohlenstoffdioxid
Kohlenstoffmonoxid (CO)
Kohlenwasserstoffe (CnHm)
Konversion / Biokonversion
Kotonisieren
Kraft-Wärme-Kopplung
Kraftwerk (Wärmekraftwerk)
Kühlschmierstoffe
Kurzfasern
Kurzumtriebsplantage
k-Wert
KWKK
Kapokbaum / Kapokfasern
Die dünnwandigen, luftgefüllten, schwach verholzten, glatten
Haare aus den etwa 15 cm langen Kapselfrüchten des Kapokbaumes
(Ceiba pentandra, Bombaceae) liefern die Kapokfasern, die als wichtigste
"Pflanzendaune" zu Polster -und Stopfmaterial sowie als Füllung
von Rettungsgürteln verwendet werden kann. Der Kapokbaum wird im
ganzen Tropengürtel angebaut.
Kappholz
Kurze Holzstücke (mit oder ohne Rinde), die beim Abschneiden der
Enden von Rund- oder Schnittholz anfallen.
Katalysator
Stoff, der die Aktivierungsenergie zum Ablauf einer bestimmten Reaktion
herabsetzt, ohne im Endprodukt zu erscheinen. Im Fahrzeugbereich hat
sich der Begriff Katalysator für das Edelstahlgehäuse mit
Wabenkörper und Beschichtung, das im Auspuffsstrang zur Abgasreinigung
integriert ist, eingebürgert. Der eigentliche Katalysator ist jedoch
das Edelmetall auf der Zellenoberfläche.
Kenaf
Hibiscus cannabinus, eine einjährige, 3-4 m hohe Faserpflanze,
die in Ostindien, Afrika und der UdSSR angebaut wird.
Kessel- oder Wärmetauscherasche
An Heißwasserkesseln oder Wärmetauscherrohren durch Kondensation
und/oder Desublimierung von Alkalichloriden anfallende Asche. Die Ascheanlagerungen
können durch Verwendung von Brennstoffen mit geringen Konzentrationen
an K, Na, Cl und S sowie durch automatische Abreinigungseinrichtungen
(z. B. durch Druckluftstöße) weitgehend verhindert werden.
Klopffestigkeit
Unter dem Klopfen eines Motors versteht man explosionsartige Selbstentzündungen
des Gasgemisches vor dem eigentlichen Zündzeitpunkt. Um diese zu
verhindern werden dem Treibstoff Antiklopfmittel zugesetzt. Ein Maß
für die Klopffestigkeit eines Treibstoffs ist die Oktanzahl.
Kohlenhydrate
Sammelbezeichnung für die als Naturstoffe sehr weit verbreiteten
Polyhydroxyaldehyde (Aldosen) bzw. -ketone (Ketosen) sowie höhermolekularer
Verbindungen, die sich durch Hydrolyse in solche Verbindungen überführen
lassen (Summenformel meist CnH2nOn oder C(H2O)n formal also "Hydrate
des Kohlenstoffs").
Kohlenstoff (C)
Kohlenstoff ist ein nicht-metallisches chemisches Element, das rein
als Diamant, Graphit, Ruß, Kohle oder in Form von Verbindungen
wie Erdöl oder Erdgas, aber auch als einer der wichtigsten Bausteine
von lebenden Organismen jeder Art auftritt. Kohlenstoff kann sich mit
fast allen Elementen verbinden - insbesondere mit Wasserstoff (Kohlenwasserstoffe)
und Sauerstoff (Kohlenmonoxid, Kohlendioxid).
Kohlenstoffdioxid
Chemische Formel CO2. Farbloses, unbrennbares, geruchloses Gas. Als
energetisch stabilste Kohlenstoff-Verbindung die Schlüsselverbindung
im Kohlenstoff-Kreislauf der Natur. Mengenmäßig bedeutendstes
klimarelevantes Gas.
Kohlenstoffmonoxid (CO)
Reiz-, farb- und geruchsloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung
von organischen Verbindungen entsteht. Es wird in der Luft schnell zu
Kohlenstoffdioxid umgewandelt. Es wirkt gesundheitsgefährdend,
da es die Sauerstoffaufnahme des Blutes verhindert.
Kohlenwasserstoffe (CnHm)
Bezeichnung für organische Verbindungen, die nur aus Kohlenstoff
und Wasserstoff bestehen. Nach Art des Kohlenstoff-Gerüstes unterscheidet
man zwischen azyklischen und zyklischen Kohlenwasserstoffen. Die azyklischen
(auch aliphatische Kohlenwasserstoffe bezeichnet) beinhalten die wichtige
Klasse der Alkane (Paraffine). Bei den zyklischen Kohlenwasserstoffen
unterscheidet man zwischen den alizyklischen und den aromatischen (Aromaten)
mit Benzol als typischem Vertreter. Aliphatische Kohlenwasserstoffe
sind in der Regel nicht bzw. gering toxisch. Anders verhält es
sich dagegen mit den aromatischen, beispielsweise mit Benzol, das als
karzinogen eingestuft wird. Ein großes Gefährdungspotential
geht auch von den polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK
bzw. PAH) aus, von denen einige ebenfalls karzinogene und auch mutagene
Eigenschaften besitzen.
Konversion / Biokonversion
Als Konversion bezeichnet man im energetischen Sinne die Umwandlung
und Veredelung von Brennstoffen in feste, flüssige und gasförmige
Energieträger oder in Endenergieformen. Bei der Biokonversion ist
der Ausgangsstoff stets Biomasse, die entweder unmittelbar als terrestrische
oder aquatische Biomasse, so wie sie in der Natur vorkommt, oder aber
in Form von Rückstands- und Abfallbiomasse genutzt werden kann.
Dazu dienen verschiedene Verfahren, die in physikalische, thermochemische
und biologische Verfahren gegliedert werden.
Kotonisieren
Bastfasern durch chemische Behandlung die Beschaffenheit von Baumwolle
geben
Kraft-Wärme-Kopplung
Darunter versteht man die gleichzeitige Erzeugung von Heizwärme
und elektrischer Energie in Heizkraftwerken. Dabei wird die ohnehin
in großer Menge anfallende Kraftwerksabwärme zu Heizzwecken
genutzt.
Kraftwerk (Wärmekraftwerk)
Anlage zur Umwandlung von Wärme hoher Temperatur in elektrische
Energie.
Kühlschmierstoffe
werden zur Abführung von Wärme verwendet z.B. in der metallverarbeitenden
Industrie, gleichzeitig haben sie eine Schmierwirkung.
Kurzfasern
Kurzfasern fallen bei der mechanischen Aufbereitung des Flachs- oder
Hanfstrohs in Längen von 2,5 bis 6 cm an. Kurzfasern können
im technischen Bereich eingesetzt werden oder aber in Mischgarnen für
die Textilindustrie.
Kurzumtriebsplantage
Plantagen, in denen schnellwachsende Baumarten wie Pappeln, Aspen und
Weiden angebaut und in regelmäßigen Intervallen (alle 3-5
Jahre) mit vollautomatischen Erntemaschinen abgeerntet werden. Sie werden
als Biomasselieferanten zur Energiegewinnung genutzt. Aus den verbleibenden
Stöcken und Wurzeln kommt der Neuaustrieb für die nächste
Ernte.
k-Wert
Ein Begriff, der im Zusammenhang mit Wärmedämmung immer wieder
auftaucht, ist der sogenannte "Wärmedurchgangs-Koeffizient".
Der k-Wert gibt an, wie viel Wärmeenergie durch ein Quadratmeter
eines Bauteils bei einem Temperaturunterschied von einem Grad Kelvin
(=ein Grad Celsius) zwischen Innen- und Außenseite dringt. Der
k-Wert wird in Watt pro Quadratmeter gemessen; je niedriger er ist,
desto besser die Wärmedämmung.
KWKK
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung, Anlagen zur gekoppelten Erzeugung
von Strom, Wärme und Kälte. Die Kälte wird dabei durch
eine Ab- oder Adsorptionskältemaschine, die auf dem Prinzip der
thermischen Verdichtung funktioniert, erzeugt.
Lagerbildung
Laminat
Langfasern
Leistung
Leistungszahl
Lignin
Lignozellulosepflanzen
Linoleum
Linters
Listerien
lutro
Lagerbildung
tritt bei Getreide, Sonnenblumen, Mais auf. Die Kultur legt sich kurz
vor der Ernte aufgrund von Witterungseinflüssen (Gewitter, Stürme),
Fußkrankheiten (Erkrankung von Wurzel oder unterem Halmteil) oder
Überdüngung auf den Boden.
Laminat
Schichtpressstoff aus Kunstharz, z.B. für wetterfeste Verkleidungen,
Isolierplatten o.ä.
Langfasern
Langfasern sind von Holzteilchen und Kurzfasern gereinigte Fasern mit
Längen zwischen 60 und 120 cm. Ein hochwertiger Rohstoff für
die Textilindustrie.
Leistung
Stärke eines Energiestromes bei Umwandlungsvorgängen.
Leistungszahl
Der Quotient einer von einer Wärmepumpe gelieferten Nutzwärmeleistung
und der dafür aufgewendeten elektrischen Leistung.
Lignin
Verbindet als Kittsubstanz die einzelnen Zellelemente miteinander. Lignin
fällt als Nebenprodukt der Zellstoffgewinnung an. Es dient als
Bindemittel, zur Schaumstabilisierung, zur Herstellung von Kunststoffen
sowie als Additiv in Baustoffen.
Lignozellulosepflanzen
Holz- oder grasartige Pflanzen mit hohen Anteilen an Ligninen und Zellulose
in der Biomasse.
Linoleum
Fußbodenbelag auf Basis von Leinöl, Kork, Harzen, aufgepresst
auf starkem Jutegewebe.
Linters
Reste der Baumwollfruchtkapseln nach dem Entfernen der Baumwollfasern.
Listerien
Aerob wachsendes Stäbchenbakterium, das in der Umwelt weit verbreitet
ist und z.B. in Pflanzen, in Tieren, im Wasser, im Erdboden und in Milch
nachgewiesen wurde.
lutro
Abkürzung für "lufttrocken": Gleichgewichtszustand
zwischen Holzfeuchtigkeit und relativer Luftfeuchtigkeit, also kein
statischer Zustand, sondern wechselnd, je nach Wechsel der relativen
Luftfeuchtigkeit.