Hackgut
Hackholz
Hackschnitzel, schwarz
Hackschnitzel, weiß
Halbkugelpunkt
Hartholz
Heizkraftwerk
Heißwasser
Heizwasser
Heizwert HU (früher unterer Heizwert)
Heizzahl
Hektar (ha)
Hemicellulosen (Polyosen)
Holz-Briketts, -Pellets oder -Presslinge
Holzfeuchte
Holzhackschnitzel
Holzschliff
Holzwerkstoffe
Hydrauliköl
Hydraulikstoker
Hydrothermale Karbonisierung
Hackgut
Maschinell zerkleinertes Holz mit und ohne Rinde bis zu einer maximalen
Stücklänge von 15 cm.
Hackholz
In manipulierbare Längen eingekürztes, (grob-)entastetes Derb-
und/oder Reisholz, das zur Hackguterzeugung bestimmt ist.
Hackschnitzel, schwarz
Rindenhaltige Hackschnitzel.
Hackschnitzel, weiß
Hackgut ohne Rinde.
Halbkugelpunkt
Probekörper hat angenähert die Form einer Halbkugel (Bezeichnung
bei der Prüfung des Ascheschmelzverhaltens).
Hartholz
Holz mit einer mittleren Darrdichte größer 550 kg/m3 (Eiche,
Buche, Birke, Ulme Esche, Ahorn, Schwarzkiefer)
Heizkraftwerk
Kraftwerk, das Strom und Nutzwärme erzeugt. Im Gegensatz zum Heizwerk,
das nur Nutzwärme erzeugt.
Heißwasser
Wärmeträger im flüssigen Zustand mit einer Temperatur
über 100°C.
Heizwasser
Wasser als Warmeträger im flüssigen Zustand.
Heizwert HU (früher unterer
Heizwert)
Als Heizwert (Symbol HU) wird der Quotient aus der bei vollständiger
Verbrennung einer bestimmten Brennstoffmenge freiwerdende Wärmemenge
und der Masse dieser Brennstoffmenge bezeichnet, wenn das bei der Verbrennung
gebildete Wasser dampfförmig vorliegt und wenn die Temperatur des
Brennstoffes vor der Verbrennung und die Temperatur der entstandenen
Produkte nach der Verbrennung den jeweils festgelegten gleichen Wert
hat.
Die Temperatur des Brennstoffs vor dem Verbrennen und die der Verbrennungsprodukte
muss 25°C betragen. Zur Bestimmung des Heizwertes (HU) muss das
vor dem Verbrennen im Brennstoff vorhandene Wasser und das beim Verbrennen
der wasserstoffhaltigen Verbindungen des Brennstoffs gebildete Wasser
nach der Verbrennung im dampfförmigen Zustand und die Verbrennungsprodukte
von Kohlenstoff und Schwefel gasförmig vorliegen. Eine Oxidation
des Stickstoffs darf nicht stattfinden.
Als bezogene Größen haben der spezifische bzw. der molare
Heizwert die Dimension kJ/kg bzw. kJ/mol und der auf das Normvolumen
bezogene die Dimension kJ/m3. Größenmäßig ist
der Heizwert kleiner als der Brennwert; er lässt sich aus diesem
- nach DIN 51900 Tl. 1-3 (Aug. 1977) - mit Hilfe der Verdampfungsenthalpie
des Wassers berechnen.
Heizzahl
Der Quotient der gelieferten Nutzwärme aus einer Wärmepumpe,
die von einer Verbrennungskraftmaschine angetrieben wird, zu der dafür
erforderlichen Brennstoffenergie.
Hektar (ha)
Bezeichnung für eine Fläche von 10.000 m². Zur Visualisierung:
Ein Fußballfläche hat ungefähr eine Fläche von
7.000 m².
Hemicellulosen (Polyosen)
Gruppe von Polysacchariden unterschiedlicher Zusammensetzung, die in
Pflanzenfasern und Zellwänden von Gräsern, Getreide und anderen
höheren Pflanzen vorkommt, v.a. mit Cellulose und Lignin vergesellschaftet
in der Holz-Zellwand.
Holz-Briketts, -Pellets oder -Presslinge
werden aus Schleifstaub und/oder Sägemehl durch mechanischen Druck
hergestellt und dürfen keine chemischen Bindemittel enthalten.
Holzfeuchte
Anteil des im Brennstoff enthaltenen Wassers, angegeben in Prozent der
Masse, bezogen auf die Masse des wasserfreien Brennstoffes.
Holzhackschnitzel
Durch mechanische Zerkleinerung (Hacken) gewonnene Holzstücke mit
Kantenlängen im Zentimeterbereich.
Holzschliff
Holzfasern, durch mechanischen Aufschluss des Holzes gewonnen. Holzstoff
enthält Holzbestandteile wie Lignin und Hemicellulosen.
Holzwerkstoffe
Oberbegriff für Furnier-, Tischler-, Span- und Faserplatten.
Hydrauliköl
Sie übernehmen innerhalb eines hydraulischen Systems Aufgaben wie
Druckübertragung, Korrosionsschutz, Volumenverschluss zwischen
Druckerzeuger und -verbraucher.
Hydraulikstoker
Maschinelle Vorrichtung, die den Festbrennstoff Biomasse dosiert in
den Feuerraum vorschiebt. Ein Flammenrückschlag aus dem Kesselraum
wird verhindert, indem z.T. mehrere Klappen (sogenannte Rückschlagklappen)
dem Stoker vorgelagert sind.
Hydrothermale Karbonisierung
Verfahren, bei dem unter hohem Druck und bei 180 Grad Celsius Biomasse
mit Hilfe eines Katalysators in Kohle und Wasser umgewandelt wird.
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Immission
Industrieholz
Industrierestholz
Industriepflanzen
Internalisierung externer Kosten
Inulin
Immission
Teil der Emission schädlicher Stoffe (Abgase aus Industrie, Straßenverkehr
und Heizanlagen) sowie von Geräuschen, Erschütterungen, Gerüchen,
Licht, Wärme und Strahlen, der auf Menschen, Tiere und Pflanzen
sowie Sachgüter einwirkt. Ziel des gesetzlich geregelten Immissionsschutzes
ist es, diese Immissionen so gering wie möglich zu halten. Dafür
sind Immissionswerte festgelegt. Zentrale Vorschrift ist das Bundes-Immissionsschutzgesetz
(BImSchG) mit seinen Verordnungen.
Industrieholz
Rundholz mit einem kleinen Durchmesser (ab 7 cm), wie es üblicherweise
in der Papier-, Zellstoff-, Span- und Faserplattenindustrie eingesetzt
wird.
Industrierestholz
Industrierestholz fällt als Produktionsrückstand bei der Holzbe-
und -verarbeitung an. Es handelt sich um meist unbehandelte stückige
Holzteile wie Holzschnitzel, Kappholz oder Ablängstücke aus
Massivholz, Schwarten und Spreißel. Industrierestholz fällt
vor allem bei Zimmereien, Schreinereien, Möbel- und Fertighausherstellern
an.
Industriepflanzen
Bei Industriepflanzen werden Inhaltsstoffe (z.B. Öle, Fette, Stärke)
oder die Pflanzenfasern einer stofflichen Verwertung zugeführt.
Voraussetzung ist eine Verwendung im Non-food-Bereich.
Internalisierung externer Kosten
Zurechnung externer Kosten auf den Verursacher. Es wird versucht, über
Preise die durch Umweltschäden enstehenden Kosten dem Verursacher
zuzurechnen und zum Bestandteil seiner Kostenrechnung zu machen (Verursacherprinzip).
Inulin
Pflanzlicher Speicherstoff, z. B. in Topinamburknollen und Zichorienwurzeln.
Inulin ist ein Polyfructosan, ein aus ca. 30 Fructoseeinheiten gebildetes
Molekül.
Joule
Energieeinheit nach dem internationalen Einheitensystem. Joule ist die
Einheit für Energie, Arbeit und Wärmemenge.