C3-Pflanzen
C4-Pflanzen
Campher
Cannabinoide
Cellulose
Celluloseester
Celluloseether
Chinaschilf
Contracting
CO2
C3-Pflanzen
Pflanzen der gemäßigten Breiten (z. B. Getreide, Raps) mit
einem C3-Photosynthesemechanismus, bei denen als erstes fassbares Produkt
nach der Inkorporation des CO2 in der 3-Phosphoglycerinsäure eine
Verbindung entsteht, die drei C-Atome enthält.
C4-Pflanzen
Subtropische Pflanzen (z. B. Chinaschilf, Mais) mit einem C4-Photosynthesemechanismus,
bei denen als erstes fassbares Produkt C4-Dicarbonsäure, die aus
vier C-Atomen zusammengesetzt ist, entsteht. Sie benötigen je gebildetem
kg Pflanzensubstanz weniger Wasser als C3-Pflanzen und können bei
gleicher Lichteinstrahlung mehr Masse produzieren. Sie sind im Vergleich
mit den heimischen C3-Pflanzen gekennzeichnet durch höhere Erträge
in klimatisch wärmeren Gebieten, in klimatisch weniger begünstigten
Gebieten sind C4-Pflanzen aber weit unterlegen.
Campher
Aus dem Holz des in Japan, China und auf Formosa vorkommenden Campherbaums
destillierte harzartige Verbindung.
Cannabinoide
Als Cannabinoide bezeichnet man die aus Cannabis-Arten isolierbaren
Inhaltsstoffe, z.B. Tetrahydrocannabinol (THC) und deren synthetische
Derivate, die eine psychotrope Wirkung und auch eine Reihe anderer pharmakologischer
Effekte besitzen.
Cellulose
das sowohl von der Menge als auch von der Verbreitung her am häufigsten
vorkommende und bedeutendste Biopolymer in der Natur; Bildet zusammen
mit Lignin, Hemicellulose und Pektinen den Hauptbestandteil der Gerüstsubstanz
der pflanzlichen Zellwände; Grundstoff zur Herstellung von Papier
Celluloseester
Cellulose-Derivate, die durch Veresterung von Linters oder Zellstoff
mit organischen und/oder anorganischen Säuren gebildet werden.
Einsatzbereiche: Herstellung von Brillen, Kaschierfolien für Bücher,
Zigarettenfilter u.a.
Celluloseether
Cellulose-Derivate, die durch partielle oder vollständige Substitution
der Wasserstoff-Atome der Hydroxy-Gruppen der Cellulose durch Alkyl-
und/oder Aralkyl-Gruppen entstehen. Einsatzbereiche sind Bauwerkstoffe,
Kosmetika, Lebensmittel u.a.
Chinaschilf
Trivialname für Miscanthus.
Contracting
Contracting ist ein Dienstleistungskonzept, das darauf abzielt, die
Effizienz bei der Energieerzeugung, - umwandlung und -nutzung in allen
Verbrauchsbereichen zu verbessern. Ein außenstehender Investor
- Contractor genannt - übernimmt je nach Vertragsumfang Planung,
Finanzierung, Bauausführung sowie den laufenden Betrieb des Investitionsprojekts
(z.B. Errichtung eines Blockheizkraftwerkes).
Contractinglösungen werden beispielsweise von Heizanlagen-Herstellern,
Dienstleistern der Energietechnik, großen Handwerks- und örtlichen
Energieversorgungsunternehmen oder auch Energieagenturen angeboten.
Contracting ist dabei nicht nur für Unternehmen, private Hausbesitzer
und die öffentliche Hand interessant, sondern nützt aufgrund
der erzielten Energieeinsparung auch der Umwelt. In der Praxis haben
sich zwei systematische Formen etabliert: Anlagen-Contracting und Einspar-
bzw.- Performance-Contracting.
CO2
siehe Kohlenstoffdioxid
Darrdichte
Derbholz
Derivate
Desodorierung
Dextrinleim
Darrdichte
Rohdichte bei einem Wassergehalt von 0 %.
Derbholz
Oberirdische Holzmasse ab 8 cm (früher 7 cm) Zopfstärke in
Rinde. Das bei der Fällung am Stock bleibende Schaftholz zählt
nicht dazu.
Derivate
Bezeichnung für Abkömmlinge einer chemischen Verbindung, die
aus dieser häufig in nur einem Reaktionsschritt gebildet werden
und die zu ihr in einem engen chemischen Zusammenhang stehen.
Desodorierung
Damit entfernt man unangenehme Geschmacks- und Geruchsstoffe, restliche
Farbstoffe und zum Teil Tocopherole (natürliche Antioxidantien)
aus einem Öl. Desodoriert wird durch Wasserdampfdestillation im
Vakuum bei ca. 250 °C.
Dextrinleim
auch Stärkegummi genannt. Dextrine sind Abbauprodukte der Stärke,
die durch unvollständige Hydrolyse mit verdünnten Säuren
oder durch thermische Oxidation entstehen. Mit wenig Wasser bilden sie
stark klebende Sirupe.