![]() |
|||||
|
13. C.A.R.M.E.N.-Symposium Abstracts Solarthermie - Wärme von der Sonne
Solarthermie - Trends in der
Technik Solarthermische Anlagen sind aufgrund der stetig steigenden Preise für fossile Brennstoffe (Erdöl, Erdgas, Kohle) in immer mehr privaten Haushalten zu finden. Solche Solarkollektoranlagen unterstützen dort die bestehende Heizungsanlage. Bei Solaranlagen zur Warmwasserbereitung erwärmt die Sonne das Trinkwasser. Die Warmwasserbereitung wird durch eine konventionelle Heizungsanlage mit Heizkessel abgesichert. Bei Anlagen zur Raumwärmeunterstützung unterstützt die Solaranlage zusätzlich die Gebäudeheizung. Sie kann im Frühjahr, im Herbst und an klaren Wintertagen auch einen Beitrag zur Heizung des Gebäudes leisten. Qualität ist wichtig, nicht nur bei den Komponenten Lassen Sie sich vor einer Kaufentscheidung daher ausführlich von Fachleuten beraten, damit Sie klären können, welcher Anlagentyp in Ihrem Fall der Beste ist und welche Besonderheiten am Gebäude zu beachten sind. Besonders geeignet sind verschattungsarme Dächer in gutem Zustand. Solarthermische Anlagen sind nahezu immer genehmigungsfrei, nicht jedoch in denkmalgeschützten Altstadtbereichen. Im Zweifelsfall gibt das zuständige Bauamt Auskunft. Ist die Anlage komplett angeschlossen, sollten die solaren
Wärmeerträge regelmäßig über den empfohlenen
Wärmemengenzähler abgelesen werden, damit ertragsmindernde Störungen
rechtzeitig erkannt und behoben werden können. Die Behebung von Störungen
sollte am Besten gleich mit dem Fachbetrieb über einen Servicevertrag
zur Anlage geregelt sein. Wichtige Hinweise zur Qualität von Solaranlagen
liefert auch das RAL-Gütesiegel für Solaranlagen, welches im
Moment entsteht. Genauere Infos hierzu finden Sie unter www.gueteschutz-solar.de
Qualität als Schlüssel
zum Markt - RAL Güteschutz Solar in der Vertragspraxis Aus der Qualitätssicherung ist bekannt: Nur mit gutem Material, geschultem Personal und einer hochwertigen Montage kann ein hochwertiges Endprodukt entstehen. Im Fachübertrag auf Solartechnik bedeutet dies, dass Solaranlagen dann funktionieren und optimal wirtschaftlich sind, wenn Sie von qualifiziertem Personal, nach der guten fachlichen Praxis geplant, ausgeschrieben und aus hochwertigen Komponenten errichtet werden. Dies ist die Basis der Unternehmen im RAL Güteschutz Solarenergieanlagen, die die technischen Güte- und Prüfbestimmungen als Basis für ihr Handeln anerkennen und sich einer Eigen- und Fremdüberwachung unterziehen. Nutzen für Investoren: Endkunden, die Angebote nach dem RAL Güteschutz Solarenergieanlagen
einholen oder in ihren Aufträgen den RAL Güteschutz Solarenergieanlagen
festschreiben, definieren damit technische Lieferbedingungen für
ihre Planer, Lieferanten und Monteure. Sie schützen sich und ihre
Rechtsposition durch die klare Definition eines technischen Qualitätsstandards
durch Angabe des Passus: Mit dem RAL Güteschutz Solar wird der Laie zum Solarfachmann, in dem er gerichtsfest technisch korrekte Ausschreibungen auslöst. Nutzen für Fachfirmen: Planungen, Ausschreibungen, Errichtungen und Kontrollen von Solarenergieanlagen können dann optimal ausgeführt werden, wenn die beteiligten Fachleute klare technische Richtlinien für die Kommunikation untereinander verwenden. Werden die Güte- und Prüfbestimmungen des
RAL Güteschutz Solarenergieanlagen als Vertragsgrundlage gewählt,
sind einheitliche technische Lieferbedingungen für die Komponentenherstellung,
die Konzeption, die Ausführung sowie den Service und Betrieb von
Solarenergieanlagen in den Anwendungsbereichen Wärme und Strom geschaffen. Gunnar Böttger Die solare Eintrittskarte - Altbausanierung
mit KfW-Krediten Erneuerbare Energiequellen sind daher für eine zukunftsorientierte,
nachhaltige Energieversorgung unerlässlich. Die weitaus größte
erneuerbare Energiequelle ist die Sonne. Von der Sonne trifft im Jahr
eine Energiemenge auf die Erdoberfläche, die etwa dem 10.000fachen
des Primärenergiebedarfs der ganzen Welt entspricht. Das heißt
umgekehrt: Wenn es gelingen könnte, auch nur ein Zehntausendstel
der eintreffenden Sonnenenergie zu nutzen, könnte der gesamte Energiebedarf
der Menschheit durch die Sonne gedeckt werden. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert
die energietechnische Altbaumodernisierung (Austausch alter Heizungen,
Maßnahmen zur Fassaden- und Dachdämmung, Erneuerung der Fenster
sowie den Einbau von Anlagen zur Nutzung regenerativer Energien bei Gebäuden
vor Bj. 1979) im CO2-Gebäudesanierungsprogramm über
stark verbilligte Kredite von rund zwei Prozent Effektivzins bei zehn
Jahren Zinsbindung und 20 Jahren Laufzeit. Dies entspricht nach Berechnungen
von Finanzierungsexperten einer Förderung von rund 30 Prozent der
Investitionskosten bei Finanzierungsbedarf. Ein Teilschuldenerlass von
15 Prozent ist zusätzlich möglich, wenn nach den Modernisierungsmaßnahmen
der Neubaustandard im Sinne der Energieeinsparverordnung (EnEV) eingehalten
wird. Bei der energetischen Modernisierung mit direkter (Solarthermie)
oder indirekter (Holzpellets, Wärmepumpe) Sonnenenergie ist es besonders
einfach diese Förderung zu erhalten!
Objekt: Einfamilienhaus mit zwei Einliegerwohnungen, Baujahr 1969/70 Modernisierungsmaßnahmen: Sockelgeschoss Dämmung der Außenwände mit starken Vakuum-Isolationspaneelen,
Kaschierung und Rauhputz Obergeschoss: Solarfassade als Energielieferant und Ultra-Wärmeschutz - Entfernung der bestehenden Eternitverkleidung der Außenwände U-Werte und Solarerträge Erreicht wird ein statischer' U-Wert der Außenwände
von 0,28 W/m2·K, ein effektiver U-Wert von ca. 0,19
W/m2·K an schlechten', von 0,035 W/m2·K
an guten' Wintertagen. Zusätzliche Maßnahmen Die Außenwände der Loggien auf Ost-, West-
und Nordseite sowie der Terrasse auf der Südseite des Hauses wurden,
ebenso wie die Betonrandbalken des Obergeschosses, mit mineralischer Wärmedämmung
in mindestens 6 cm Stärke (WLG 030) belegt und wie das Sockelgeschoss
verputzt. |
|||||